Amt für Tiefbau: Gestalter des öffentlichen Raums

Das Amt für Tiefbau ist unter anderem für die Attraktivierung der Meraner Straße, die 2013 feierlich eröffnet wurde, verantwortlich. © Stadt Innsbruck
Ein reibungsloses Miteinander im Straßenraum funktioniert nur dann, wenn die Rahmenbedingungen stimmen. Das städtische Amt für Tiefbau kümmert sich um ebendiese.

Das Wirken des Amtes für Tiefbau beeinflusst das Leben der InnsbruckerInnen tagtäglich – bewusst und unbewusst. Werden beispielsweise neue Ampeln errichtet, Gehsteige saniert, Blindenleitsysteme am Boden angebracht oder neue Brücken über den Inn gebaut, so steckt das städtische Amt dahinter. Bestehend aus den drei Referaten „Planung“, „Bau“ und Straßenverwaltung“ sorgt das Team rund um Amtsvorstand DI Dr. Walter Zimmeter für die Gestaltung und Realisierung des gemeinsamen innerstädtischen Raumes. „Die Nutzung des öffentlichen Raumes reicht in viele Lebensbereiche. Dementsprechend komplex und vielfältig sind die Anforderungen an Verkehrsnetze und Straßenräume hinsichtlich ihres Gebrauchs und ihrer Gestaltung. Immer wieder muss für teilweise entgegen stehende Ansprüche ein Konsens gefunden werden“, erläutert Amtsvorstand Zimmeter.

Im Einsatz für Innsbrucks Straßen

Zu den klassischen Aufgabengebieten rund um das Straßennetz gehören etwa Neubau und Straßenraumgestaltung, Fahrbahn- und Gehsteigsanierung, Maßnahmen zur Verkehrssicherheit sowie Umsetzungen für die Barrierefreiheit und Blindenleitsysteme. Gerade bei Straßenaus- und -umbauten stehen neben der Sicherheit eine problemlose Verkehrskoordination sowie die Schaffung angenehmer Aufenthaltsmöglichkeiten im Vordergrund. So sollen die innerstädtischen Straßen und Plätze zukünftig den verschiedensten Nutzungsanforderungen genügen. „Nicht zu vergessen ist in diesem Zusammenhang die Tatsache, dass die laufende Erhaltung der Infrastruktur auch Wertsicherung dieses Volksvermögens ist“, erläutert Zimmeter. Nahezu alle Bauaufträge, die das Amt für  Tiefbau vergibt, gehen an Firmen, die in Tirol ansässig sind. Es werden außerdem gezielt regionale Materialien verwendet. Schotter und Asphalt dürfen beispielsweise maximal 80 Kilometer weit transportiert werden.

Mehr als Straßenbau

Die IngenieurInnen und TechnikerInnen des Amtes planen, bauen, kontrollieren, sanieren und verwalten. Dies trifft auch auf den Verantwortungsbereich des Wasserbaus zu. Die Hochwasserschutzbauten an Sill und Inn sowie an den Seitenbächen werden kontinuierlich optimiert. Im Sinne der Sicherheit finden darüber hinaus regelmäßige Prüfungen der Brücken- und Stützmauern statt. Außerdem ist das Amt für Tiefbau für Bodenmarkierungen, Schutzwege, Verkehrszeichen, Hinweiszeichen, Wegweiser und das Aufstellen sowie die Betreuung von Parkscheinautomaten im Stadtgebiet zuständig. (AA)

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