Seit 50 Jahren findet in der Landeshauptstadt Innsbruck eines der größten US-Austauschprogramme im Sommer statt: die UNO Summer School, eine Partnerschaft der Universität Innsbruck und der Universität New Orleans (UNO). Traditionell lädt der Innsbrucker Gemeinderat dabei die teilnehmenden Studierenden zu einer Diskussion in den Plenarsaal.
„Die Gründung der UNO Summer School im Jahr 1976 war ein bedeutender Schritt für die partnerschaftliche Verbindung zwischen Innsbruck und New Orleans. Heuer blicken wir stolz auf 50 gemeinsame Jahre“, betont Vizebürgermeister Georg Willi und ergänzt: „Im Rahmen der Städtepartnerschaft mit New Orleans ist es uns ein großes Anliegen, unseren Teil zum Gelingen der Summer School beizutragen und den Studierenden einen Einblick in verschiedene kommunale Themenbereiche zu geben.“
In diesem Sinne diskutierten Teilnehmende der diesjährigen UNO Summer School mit Stadträtin Janine Bex sowie den Gemeinderät:innen Sophia Neßler, Dejan Lukovic und Fabian Walch am Montag, 13. Juli, offen zu verschiedenen Themenbereichen betreffend die Stadt, Gesellschaft und Kommunalpolitik, wie Gesundheit, Erhaltung historischer Bausubstanz/Stadtplanung sowie Nachhaltigkeit, Umwelt und Klimawandel. Rund 30 Studierende folgten der Einladung ins Innsbrucker Rathaus und gewannen einen Einblick in die Innsbrucker Politiklandschaft.
Langjährige Zusammenarbeit
Seit 1995 sind Innsbruck und New Orleans (US-Bundesstaat Louisiana) offiziell als Partnerstädte miteinander verbunden. Die Zusammenarbeit zwischen den Universitäten der beiden Städte reicht bis in die 1970er Jahre zurück. Der Jubiläums-Jahrgang der UNO Summer School bleibt noch bis 7. August in Innsbruck. Die knapp 300 Gäste, davon rund 270 Studierende, erleben in den Sommermonaten rund 40 Kurse aus verschiedenen Disziplinen, ergänzt durch Exkursionen und Gastvorträge. SAKU