Die Sicherheit der Bevölkerung ist der Stadt Innsbruck ein großes Anliegen. Bei regelmäßigen Sicherheits-Jour fixes gehen die VertreterInnen des Landes Tirol, der Stadt Innsbruck, des Stadtpolizeikommandos, der Mobilen Überwachungsgruppe (MÜG), der Tiroler Sozialen Dienste und weitere DienstleisterInnen auf die Sicherheitssituation in Innsbruck ein. Ziel ist ein gegenseitiger und unkonventioneller Informationsaustausch, womit unter anderem rasch auf Bürgeranliegen reagiert werden kann.
Lokalaugenschein mit Bürgerbeteiligung
Vor dem 24. Sicherheits-Jour fixe nahmen Bürgermeister Georg Willi und Vizebürgermeister Franz X. Gruber in Begleitung der VertreterInnen des Stadtpolizeikommandos, der jeweils zuständigen Polizeiinspektionen (PI) und der Fachdienststellen des Magistrates bei jenen Bereichen einen Lokalaugenschein vor, aus denen vermehrt Beschwerden von BürgerInnen einlangten. In den Bereichen rund um die Teestube in der Kapuzinergasse, in der Umgebung des Z6 in Dreiheiligen sowie rund um die Mentlvilla präsentierten die Verantwortlichen geplante Sofortmaßnahmen zur Verbesserung der Situation. Im Gespräch ergaben sich wertvolle Anregungen von AnrainerInnen, die in das Sicherheits-Jour fixe mitgenommen wurden.
Gemeinsam sicher in Innsbruck
Bereits im vergangenen Herbst fanden vier Informationsveranstaltungen der Stadt Innsbruck in Kooperation mit dem Stadtpolizeikommando Innsbruck statt. Die BürgerInnen konnten im direkten Gespräch ihre jeweiligen individuellen Anliegen mit VertreterInnen der Politik, Stadtpolizei und MÜG besprechen.
Aufgrund der positiven Rückmeldungen und des Wunsches aus der Bevölkerung wird es im Herbst 2018 eine Weiterführung der Reihe geben. Die jeweiligen Termine und Veranstaltungsorte werden rechtzeitig bekannt gegeben. VL
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Auch Vizebürgermeister Franz X. Gruber spricht sich für die Umsetzung dieser Sofortmaßnahmen aus: „Sicherheit und Soziales sind politische Geschwister. Die gesellschaftliche Veränderung aber auch jene der Klientelstruktur der Sozialeinrichtungen fordern eine Umgestaltung und teilweise Intensivierung der Sicherheits- und sozialpolitischen Maßnahmen. Weitere Schritte in Richtung Entflechtung werden eine spürbare Erleichterung für die Betroffenen bringen.“
„Wir sind uns der Herausforderungen in den verschiedenen Stadtteilen bewusst“, bestätigt Stadtpolizeikommandant-Stellvertreter Oberst Reinhard Moser: „Eine ständige Bestreifung der Gebiete durch Polizistinnen und Polizisten ist nicht möglich, weshalb wir auf die Mithilfe der Bevölkerung angewiesen sind. Allerdings bitten wir um Verständnis, dass uns teilweise die Hände gebunden sind. Aufgrund der geltenden Gesetzeslage können wir der oftmaligen Forderung aus der Bevölkerung, Verhaftungen durchzuführen, nicht immer nachkommen.“
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