350 Jahre Leopold-Franzens-Universität Innsbruck bedeuten gleichzeitig 350 Jahre intensiver Beziehung zur Stadt Innsbruck. Heute erstreckt sich die Universität mit ihren 16 Fakultäten und 80 Instituten über die gesamte Stadt. Und mit über 30.000 StudentInnen ist Innsbrucks Alma Mater ein nicht mehr wegzudenkender Bestandteil städtischen Lebens. Ja noch mehr: Ohne Universität wäre die Landeshauptstadt nicht zu dem blühenden wirtschaftlichen, kulturellen und wissenschaftlichen Anziehungspunkt geworden, als die sie sich heute präsentieren kann.
Die Universität bleibt im Gedächtnis
Zahlreiche Benennungen von Straßen, Plätzen, Wegen und Brücken verdeutlichen die engen Verflechtungen mit der Hochschule. Straßenbezeichnungen wie Universitätsstraße, Sternwartestraße, oder Technikerstraße, Brückennamen wie etwa Universitätsbrücke haben einen eindeutigen und direkten universitären Bezug. Erst nach intensiverer Auseinandersetzung mit der Namensgebung, wie Burghard-Breitner-Straße, Dr.-Ferdinand-Kogler-Straße, oder etwa Oppolzer Straße, zeigen sich etliche Berührungspunkte mit der Uni.
Gerade in den ersten Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts lehrten zahlreiche Professoren von internationalem Ruf an der Universität. Und das, obwohl die finanzielle und materielle Ausstattung der Universitätsinstitute schlecht und mangelhaft war. Vier von Ihnen wurden für Ihre bahnbrechenden wissenschaftlichen Forschungen sogar mit dem Nobelpreis ausgezeichnet, einer erhielt diese Auszeichnung während seiner Lehrtätigkeit in der Tiroler Landeshauptstadt, die anderen erst Jahre danach. Wer waren nun die vier Nobelpreisträger?
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