„Nach dem Motto – viele Augen sehen viel – können unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter etwaige Mängel schnell und unkompliziert beheben. Zudem sind Probleme oft individuell empfunden, durch den direkten Draht über unsere Bürgermeldungen, können wir den öffentlichen Raum in Innsbruck stetig verbessern“, betont Bürgermeister Johannes Anzengruber.
Zuverlässiger Kommunikationskanal zu Bürger:innen„Ob Schlaglöcher, behindertenfeindliche Gehsteigkanten, Schäden auf Spielplätzen, oder sonstige Probleme - alles, was kaputt oder mangelhaft ist oder überhaupt fehlt, kann über die Online-Plattform direkt an den Stadtmagistrat gemeldet werden. Das Bürgerservice bearbeitet diese Meldungen vorab und leitet sie an die zuständigen Stellen weiter“, erklärt Sabine Kröß-Tunner, Leiterin des Referats „Bürgerservice und Fundservice“. Die Mitarbeiter:innen haben im vergangenen Jahr 1570 Meldungen bearbeitet und auf www.buergermeldungen.com/innsbruck veröffentlicht . Davon entfielen 2025 rund 300 Meldungen in die Kategorie „Straßenerhaltung, -zustand, -betrieb und knapp 290 Hinweise betrafen die IKB-Straßenbeleuchtung. Themen zu Kinderspiel-, Sportplätzen sowie Grünflächen und Hundewiesen sind in der Rangliste an vierter Stelle der häufigsten Kategorien. Der Tonfall der Meldungen wird vorwiegend als „sachlich, beschreibend ohne Wertung“ bewertet. „845 Meldungen wurden so kategorisiert, damit zeigt sich, dass die Bürgerinnen und Bürger die Plattform positiv annehmen“, betont Kröß-Tunner.
Zusammenarbeit im gesamten MagistratDie Auswertung einer Editoren-Umfrage zum Relaunch von Bürgermeldungen bestätigt diese Interpretation. Knapp 69 Prozent der befragten Mitarbeiter:innen sind „zufrieden“ mit dem System im Arbeitsalltag. Die Kommunikation mit den Bürger:innen wird in der Umfrage überwiegend positiv gesehen. „Das System wird von den Mitarbeitenden als sinnvolles und unterstützendes Arbeitsinstrument wahrgenommen“, fasst die Referatsleiterin die Ergebnisse der internen Umfrage zusammen und bedankt sich zugleich bei allen im Haus Beteiligten. Nur die Zusammenarbeit des gesamten Magistrats ermöglicht die erfolgreiche Bearbeitung der Anliegen.
Innsbrucker:innen, die die Stadt mitgestalten wollen, aber keinen Hinweis zu einem Mangel haben, können ihre Ideen auf neuen Beteiligungsplattform der Stadt Innsbruck unter
mitgestalten.innsbruck.gv.at in der Rubrik „Vorschläge“ einreichen.
SAKU