Dossier gedenk_potenziale

Anlässlich des 85. Jahrestages der Novemberpogrome 1938 findet im Ursulinensaal ein Gendenkkonzert statt. © R. Kubanda
Projekte zum Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus und an die Befreiung des Konzentrationslagers Mauthausen am 5. Mai

Das Stadtarchiv/Stadtmuseum Innsbruck geht seit 2021 mit der Förderschiene „gedenk_potenziale“ zeitgemäße Wege der Erinnerungskultur, deren Projekte an Opfer des Nationalsozialismus sowie von Gewalt, Rassismus und Antisemitismus erinnern und zum Nachdenken, zur Auseinandersetzung und zur Diskussion anregen sollen.

Die bisherigen PreisträgerInnen sind die Filmemacherin und Politologin Nicola Nagy mit dem Film „Wir erinnern uns immer nur an morgen – Gedenken an Diana Budisavljević“ (2022), Lucas Norer mit dem Projekt „Pausenzeichen“ mit Klanginstallationen an vier Innsbrucker Täterorten der NS-Repression (2023), die Geschwister Christine und Andreas Pavlic mit den  „Wortdenkmälern“ an vier Standorten in Innsbruck (2024) sowie Richard Schwarz mit dem Projekt „Erinnern an Deserteure“ (2025). 

Hintergrund zur Projektreihe „gedenk_potenziale“

gedenk_potenziale 2027

Für die „gedenk_potenziale 2027“ können bis 8. September 2025 (16.00 Uhr) Projekte eingereicht werden. Die Vergabe der mit 20.000 Euro dotierten gedenk_potenziale entscheidet die Fachjury im November 2025. Das von der Fachjury ausgewählte Projekt (bzw. ggf. die zwei ausgewählten Projekte) muss dann bis zum 5. Mai 2027 realisiert werden.

Bitte beachten Sie die Richtlinien für die Einreichungen im Rahmen der gedenk_potenziale. Jetzt einreichen!