Ein Blick zurück auf die Stadtteiltage

© IKM/Hofer
Die Stadtregierung und den VertreterInnen der Verwaltung waren bei den 19 Terminen der Stadtteiltage vor Ort. Das abschließende Resümee der Bürgermeisterin fällt positiv aus.

Im Vergleich zum ersten Termin im vergangenen September in Amras hat sich bis zum letzten, Mitte Mai, in der Altstadt-Innenstadt bereits eine gewisse Routine entwickelt. Jeweils von 10:00 bis 12:00 Uhr, von 16:00 bis 18:00 Uhr und ab 19:00 Uhr fanden in den Stadtteilen Gespräche mit BürgerInnen statt: „Es hat sich rasch gezeigt, dass mehrere Termine auf den Tag verteilt eine gute Lösung sind. Es haben nicht alle Menschen am Abend Zeit, für einige ist zum Beispiel der Vormittag zeitlich besser gelegen“, geht Bürgermeisterin Mag.a Christine Oppitz-Plörer ins Detail.

Persönliche Gespräche als großer Mehrwert

Der wohl größte Mehrwert der Veranstaltungsreihe „Stadtteiltage – Im Gespräch mit der Innsbrucker Stadtregierung“ waren die unzähligen Gespräche der BürgerInnen mit den VertreterInnen der Stadt. „Oft kamen Besucherinnen und Besucher mit einem Anliegen, das direkt vor Ort gelöst werden konnte. Das ist natürlich der Idealfall. Viele Angelegenheiten wurden zudem von uns Politerkerinnen und Politikern bzw. von unseren Mitarbeiterinnnen und Mitarbeitern aufgenommen und sobald als möglich bearbeitet“, erklärt Innsbrucks Bürgermeisterin und führt weiter aus: „In persönlichen Gesprächen können eventuelle Missverständnisse oftmals ganz schnell und unkompliziert aus dem Weg geräumt werden. Außerdem ist die Hemmschwelle geringer als
bei einer Podiumsdiskussion, aufzustehen und vor vielen anderen Menschen das Wort zu ergreifen.“ Gerne erinnert sich das Stadtoberhaupt an die vielen Begegnungen bei den einzelnen Veranstaltungen zurück: „Es hat sich wieder einmal gezeigt, wie vielfältig unsere Stadt ist. Dadurch zeichnet sich Innsbruck aus.“

Spezifische Projekte und allgemeine Informationen

Einschränkungen auf bestimmte Themen gab es keine. Alle BewohnerInnen konnten mit ihren Anliegen kommen und wurden prompt mit den zuständigen AnsprechpartnerInnen zusammengebracht. Präsentiert wurden in allen Stadtteilen Großprojekte, wie beispielsweise jenes am Patscherkofel, das Haus der Musik, die neue Stadtbibliothek, das Kletterzentrum am Sillside und die neue Straßenund Regionalbahn. In jedem Stadtteil kamen noch spezifische Projekte dazu, wie zum Beispiel die neu eröffneten Kinderkrippen in Hötting und der Höttinger Au. „Natürlich interessieren sich die Anrainerinnen und Anrainer besonders für Projekte, die im eigenen Stadtteil umgesetzt werden“, erläutert Bürgermeisterin Oppitz-Plörer. In jedem Stadtteil gab es zusätzlich zu den Informationen auf Plakatstellwänden noch eigene Informationsbroschüren. 

Wichtige Erfahrungswerte

Nach Abschluss der Veranstaltungsreihe bleiben vor allem wichtige Erfahrungswerte. „Jeder von uns konnte aus so gut wie jedem Gespräch irgendetwas mitnehmen. Diese Erfahrungen sind wertvoll“, zeigt sich Oppitz-Plörer erfreut. Themen, welche die  BürgerInnen beschäftigen, wurden aufgezeigt, an manchen Stellen wurde Handlungsbedarf sichtbar und auch lobende Worte ausgesprochen. Für kontroverse Diskussionen war ebenso Platz, wie beispielsweise in Mentlberg-Sieglanger. „Die österreichweit einzigartige Initiative war fordernd. Ich möchte mich an dieser Stelle bei der Stadtregierung sowie allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für ihren Einsatz bedanken“, erklärt Bürgermeisterin Oppitz-Plörer abschließend. DH

Was lernen Sie aus der Veranstaltungsreihe „Stadtteiltage – Im Gespräch mit der Innsbrucker Stadtregierung“?
Mir wurde wieder einmal klar, wie wertvoll direkte Gespräche mit den Bürgerinnen und Bürgern sind. Von Angesicht zu Angesicht lassen sich Anliegen oftmals schneller lösen als über einen langen Schriftverkehr. Ich bin froh, dass so viele Menschen die Möglichkeit genutzt haben, zu den Stadtteiltagen zu kommen.

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