Innsbruck über den Inn bringen: Der malerische Emile-Béthouart-Steg sorgt seit 1875 dafür, dass Fußgänger:innen und Fahrradfahrer:innen auf der Strecke zwischen Hofgarten und St. Nikolaus nicht schwimmen müssen. Um dies auch für die Zukunft zu gewährleisten, wird der Steg nun ab Montag, 27. Juli 2026 vom Amt für Straßenbetrieb saniert.
Die Sperre dauert voraussichtlich bis Sonntag, 16. August, bei frühzeitiger Fertigstellung wird sie bereits vorher aufgehoben. Während der Sanierungsarbeiten ist das Betreten des Béthouart-Stegs nicht möglich.
„Der Emile-Béthouart-Steg ist die Herzensbrücke vieler Innsbruckerinnen und Innsbrucker – und gleichzeitig stark genutzte öffentliche Infrastruktur. Damit das auch über die nächsten Jahrzehnte so bleibt, sorgen unsere Mitarbeiter im Straßenbetrieb für ein notwendiges Sicherheits-Update. Vielen Dank an alle, die so für sichere Wege sorgen!“, betont Stadträtin Mariella Lutz.
„Für die Dauer der notwenigen Sanierungsarbeiten am Holzbelag müssen wir den Steg sperren, Ausweichmöglichkeiten gibt es über die Brücken in der Nähe. Sobald die Arbeiten abgeschlossen sind, wird der Steg wieder für alle geöffnet“, erklärt Amtsvorstand Johannes Wetzinger (Straßenbetrieb).
Brückenbauarbeiten
Im Zuge der Sanierungsarbeiten werden Teile der Holzbohlen ausgetauscht, die altersbedingte Abnutzungserscheinungen zeigen. Auch einzelne Bauteile, die mittlerweile schon ausgebeult sind, werden erneuert. Für die Dauer der Arbeiten ist der Emile-Béthouart-Steg gesperrt, als nahegelegene Ausweichmöglichkeit dient die Innbrücke südwestlich des Stegs.
Der denkmalgeschützte Steg, der 2003 nach dem französischen General Marie Émile Antoine Béthouart benannt wurde, musste über die vergangenen Jahrzehnte immer wieder saniert werden, zuletzt waren 2019 Arbeiten an den Brückenpfeilern notwendig. 1986 fand der bislang letzte komplette Austausch des Holzbelags statt, bei dem die vormals verwendeten, 25 Jahre alten Lärchenholzbohlen durch tropisches Holz ersetzt wurden, was die Nutzungsdauer erheblich verlängerte. 40 Jahre später müssen nun Teile des Holzbelags erneuert werden. FB