Die Stadt Innsbruck und die Universität Innsbruck waren von Mittwoch bis Freitag, 25. bis 27. März, Gastgeber des internationalen Netzwerktreffens von EUniverCities.
Der Fokus lag für die rund 50 Teilnehmenden aus zwölf verschiedenen Universitätsstädten auf dem Thema Sport im Sinne der Sustainable Development Goals (SDGs) der Vereinten Nationen. Gesundheit und Wohlbefinden sind in diesem Kontext eine zentrale Herausforderung und Chance für europäische Städte.
Erfahrungen weitergeben
Die Teilnehmer:innen befassen sich direkt mit dem dritten Ziel der SDGs. Es lautet: „Ein gesundes Leben für alle Menschen jeden Alters gewährleisten und ihr Wohlergehen fördern.“ Vizebürgermeister Georg Willi sieht im Programm des dreitägigen Treffens viel Potenzial für die Mitglieder: „Mit Vertreterinnen und Vertretern aus Politik, Universität und Fachleuten wird ergründet wie Partnerschaften zwischen Stadt und Universität gesündere Gemeinschaften schaffen und die Lebensqualität aller Bürgerinnen und Bürger verbessert werden können. Durch das gemeinsame Wirken von Stadt Innsbruck und Universität Innsbruck als ‚Tandem‘ im EUniverCities-Netzwerk können wir von anderen europäischen Universitäten und Städten mit ähnlichen Rahmenbedingungen lernen und umgekehrt unsere Erfahrungen weitergeben.“
Lebensqualität und soziale Integration
„Sport in einen strategischen gesellschaftlichen Kontext zu stellen, zeigt, dass es dabei um mehr geht als eine rein körperliche Aktivität. Er prägt die Gemeinschaft, Lebensqualität, soziale Integration und nachhaltige Stadtentwicklung“, erklärt Vizebürgermeisterin Elisabeth Mayr und betont weiter: „Innsbruck bietet ein einzigartiges Umfeld – als traditionsreiche Sportstadt mit zwei abgehaltenen Olympischen Spielen und als Universitätsstandort mit international anerkannter Sportwissenschaft.“
Forschung mit gesellschaftlichem Nutzen
Janette Walde, Vizerektorin für Lehre und Studierende, ist von der Qualität des EUniverCities-Netzwerks überzeugt: „Im strategischen Tandem mit der Stadt Innsbruck zu arbeiten, schafft für uns als Universität enormen Mehrwert. Die Stadt wird zum Reallabor, in dem wir Forschung direkt in gesellschaftlichen Nutzen übersetzen – etwa für Gesundheit und sozialen Zusammenhalt durch Sport.“
Mitglied bei EUniverCities sind mittelgroße europäische Universitätsstädte, die gemeinsame Herausforderungen und Chancen diskutieren und nach Lösungen suchen. Zweimal jährlich findet ein Austausch zu verschiedenen Themen statt. Innsbruck ist seit 2018 Mitglied im Netzwerk, zuletzt war die Landeshauptstadt im November 2022 Austragungsort der Tagung. SAKU