Die aktualisierte Broschüre umfasst 116 Seiten und stellt rund 300 Unterstützungsangebote aus verschiedenen Bereichen, etwa Sozialberatung, Wohnen, Nachbarschaftshilfe, Migration, Gewalt, Recht, Sucht, oder Behinderung übersichtlich dar. Vizebürgermeister Georg Willi unterstreicht die Wichtigkeit des Überblicks und bedankt sich bei allen Beteiligten.
„In schwierigen Lagen ist es besonders wichtig, den Überblick zu bewahren. Der Sozialroutenplan Innsbruck ist ein niedrigschwelliger Wegweiser und eine wertvolle Orientierungshilfe für alle Menschen, die auf Unterstützung angewiesen sind – ebenso wie für Fachkräfte, Institutionen oder ehrenamtliche Helferinnen und Helfer. Vielen Dank für die Umsetzung dieses wichtigen Projekts!“, betont Vizebürgermeister Georg Willi.
Umfassender ÜberblickJeder Eintrag im Sozialroutenplan enthält eine kurze Beschreibung des Angebots, Informationen zu Voraussetzungen und benötigten Unterlagen, Kontaktangaben, Öffnungszeiten sowie Hinweise zur Erreichbarkeit mit öffentlichen Verkehrsmitteln. Die Struktur wurde so aufbereitet, dass Betroffene und Fachpersonen rasch passende Hilfe finden.
Erstmals basiert die gedruckte Ausgabe direkt auf der Datenbank der digitalen Plattform
www.sozialroutenplan.at/tirol. Dadurch konnten sämtliche bestehenden Angebote übernommen und der Informationsstand nochmals verbessert werden. Die neue Ausgabe ist um 20 Seiten umfangreicher, legt den Schwerpunkt stärker auf die Angebote selbst und erscheint mit einem neuen inklusiven Cover in Brailleschrift.
Zusätzlich bietet der Sozialroutenplan kompakte Informationen zu rechtlichen Rahmenbedingungen rund um Arbeitslosigkeit, Mindestsicherung, Wohnen, Krankheit, Familie und Behinderung. Eine Übersicht der wichtigsten Notfallnummern ergänzt das praktische Nachschlagewerk.
HintergrundDer Sozialroutenplan wird vom Verein unicum:mensch mit Unterstützung der Stadt Innsbruck, des Landes Tirol, der IVB, der IKB und der AK herausgegeben. Ziel des Vereins ist es, Menschen durch Förderung ihrer gesellschaftlichen Teilhabe zu unterstützen. Dazu gehören unter anderem die Workshop-Reihe „Armut aktuell“, die Aktion „Hunger auf Kunst und Kultur“, das „Kulturbuddy“-Projekt sowie der Sozialroutenplan, der im Rahmen einer Workshop-Reihe entstand.
Weitere Informationen zum Sozialroutenplan finden sich auf der
Website der Leopold-Franzens-Universität Innsbruck. Die digitale Plattform
www.sozialroutenplan.at/tirol bietet zudem eine Online-Übersicht zu allen Anlaufstellen in Tirol. Die PDF-Version des gedruckten Sozialroutenplans findet sich unter
www.unicummensch.org/sozialroutenplan sowie
hier kostenlos zum Download.
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