Feuerwehr-Großübung in Innsbruck

Elf Feuerwehren proben am Samstag in fünf Szenarien den Ernstfall

Die Innsbrucker Feuerwehren sorgen für die Sicherheit der Tiroler Landeshauptstadt. (Symbolbild) © Stadt Innsbruck
Feuer in der Rossau, ein Unfall auf einer Baustelle, gefährliche Stoffe im Klärwerk, eine Personenrettung aus einem Aufzug oder ein Forstunfall in Amras: Was im Ernstfall schnell und routiniert funktionieren muss, wird am Samstag von den Innsbrucker Feuerwehren in fünf realitätsnahen Szenarien geübt.
Am Samstag, 3. Oktober, findet zwischen 9.00 und 16.00 Uhr eine gemeinsame Übung der Innsbrucker Feuerwehren statt. In den Stadtteilen Amras, Pradl, Reichenau und Rossau werden dabei fünf unterschiedliche Einsatzszenarien trainiert. Für die Bevölkerung besteht keine Gefahr. In den Übungsgebieten kann es jedoch zu einem erhöhten Aufkommen von Einsatzfahrzeugen kommen. Die Einsatzbereitschaft für reale Einsätze ist durch die diensthabenden Feuerwehrleute jederzeit sichergestellt.

„Im Ernstfall muss jeder Handgriff sitzen. Genau dafür sind regelmäßige Übungen und Fortbildungen so wichtig: Sie schaffen Routine, stärken die Zusammenarbeit und geben den Einsatzkräften die nötige Sicherheit, auch in herausfordernden Situationen rasch und professionell zu handeln“, bekräftigt Bürgermeister Johannes Anzengruber.

„Gemeinsam üben wir Szenarien, die so jederzeit auftreten können. Damit proben wir die Abläufe in der Zusammenarbeit zwischen den Feuerwehren und die gemeinsame Koordination – zusätzlich zur fachlichen Weiterbildung unserer Feuerwehrleute“, erklärt Branddirektor Helmut Hager.

Übung am Bezirksausbildungstag
Diese gemeinsame Übung wird als Feuerwehr-Bezirksausbildungstag vom Bezirksfeuerwehrverband und der Berufsfeuerwehr Innsbruck organisiert. Neben der fachlichen Weiterbildung liegt der Fokus auf der optimalen Zusammenarbeit zwischen den Feuerwehren und der übergreifenden Einsatzkoordination. Die Szenarien decken die Einsatzbereiche Brand, Gefahrgut und technische Hilfeleistung ab.

Elf Feuerwehren beteiligt
Neben der Berufsfeuerwehr sind die Freiwilligen Feuerwehren Amras, Arzl, Hötting, Hungerburg, Igls, Mühlau, Neu-Arzl, Reichenau, Vill und Wilten an der Übung beteiligt. Die gemeinsame Koordination erfolgt im Bereitstellungsraum in der Feuerwache Reichenau durch die mobile Feuerwehreinsatzleitung, die gemeinsam durch Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehren und der Berufsfeuerwehr betrieben wird. FB