Die Mobile Überwachungsgruppe ist seit 2005 in Innsbruck im Einsatz. Innsbruck war damit die erste vergleichbare Stadt Österreichs, welche diesen Schritt setzte, um ortspolizeiliche Verordnungen durch Gemeindeorgane bewerkstelligen zu können. „Die Mobile Überwachungsgruppe ist ein unverzichtbarer Bestandteil des Stadtmagistrats. Sie ist 24/7 für die Bürgerinnen und Bürger unserer Stadt erreichbar und leistet so einen wesentlichen Beitrag zum subjektiven Sicherheitsgefühl“, betont Vizebürgermeister Ing. Mag. Johannes Anzengruber, BSc.
Teil der MÜG werden
Derzeit besteht das Team aus 36 MitarbeiterInnen, davon sind ein Viertel Frauen. Die Amtsleitung hat seit 1. Juni 2021 Mag. Klaus Feistmantl inne. Körperliche Fitness und Erfahrung im Verwaltungsbereich sind zwei Voraussetzungen, um Teil der MÜG werden zu können. „Wir freuen uns über Bewerbungen, besonders, wenn dadurch unsere Diversität innerhalb der Gruppe größer wird“, erklärt Feistmantl und nennt auch gleich den Grund dafür: „Die Stadt Innsbruck ist kulturell sehr vielseitig, daher möchte ich auch eine bunt gemischte MÜG.“ Den MitarbeiterInnen werden regelmäßig Fort- und Weiterbildungen geboten. Auch Spezialisierungen in Themen wie Fernmeldewesen oder Fuhrpark sind möglich.
Wichtige Aufgabengebiete
Ganzjährig und rund um die Uhr steht die MÜG den BürgerInnen zur Verfügung. Zu den wesentlichen Aufgabenbereichen zählen Kontrollen und der Streifendienst im Stadtgebiet, die Lärmregelung oder auch die Überwachung des ruhenden Verkehrs. BürgerInnen der Stadt Innsbruck haben bei Problemen die Möglichkeit, die MÜG telefonisch oder per Mail zu kontaktieren. Die Zentrale ist durchgängig besetzt und die MitarbeiterInnen auf Streife werden umgehend benachrichtigt. Dadurch soll eine schnelle Hilfe garantiert werden.
Steigende Einsätze
Im Jahr 2015 wurden noch rund 7.200 Einsätze registriert, im vergangenen Jahr gingen bereits 13.000 Fälle ein. „Die Einsätze der Mobilen Überwachungsgruppe haben eine steigende Tendenz. Durch die Corona-Pandemie wurden die Aufgabengebiete zusätzlich erweitert. Als Organ des Gesundheitsamtes ist die MÜG in Kooperation mit der Polizei derzeit für die Kontrollen im Handel und der Gastronomie zuständig,“ hält der Leiter der Mobilen Überwachungsgruppe, Klaus Feistmantl, fest. Steigende Einsätze sind nicht zuletzt auch auf die stärkere Präsenz der MÜG zurückzuführen. „Wir möchten als Servicedienstleister den Bürgerinnen und Bürgern zeigen, dass wir zuverlässig für ihre Anliegen da sind. Bei zirka 90 Anrufen pro Tag merken wir auch, dass unser Service sehr gut angenommen wird“, freut sich Vizebürgermeister Anzengruber. BG
„Die MÜG bietet einen wichtigen Sicherheitsservice innerhalb der Stadt. Auch durch die aktive Zusammenarbeit mit der Polizei agiert die MÜG ergänzend und unterstützend, um den Innsbruckerinnen und Innsbruckern bei ihren Anliegen zu helfen.“
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