Gut vorbereitet ins neue Schuljahr

Gesunde Jause, leichte Schultaschen und wichtige Impfungen im Fokus

Für einen gesunden und sorgenfreien Schulstart sollten Eltern einige Dinge beachten - etwa das Vermeiden übervoller Schultaschen. (Symbolbild) © Unsplash
Innsbrucks Kinder gehen wieder zur Schule. Für einen gesunden und sorgenfreien Schulstart sollten Eltern einige Dinge beachten.
Schwere Schultaschen, der allzu süße Pausensnack, Erkältungskrankheiten oder gar Kopfläuse: Der Schulbeginn kann Schüler:innen auch gesundheitlich vor neue Herausforderungen stellen. Das Innsbrucker Gesundheitsamt hat die wichtigsten Tipps für einen gesunden Schulstart zusammengefasst.

„In Schulklassen können sich Kinder schnell gegenseitig anstecken. Das gehört leider zum Schulalltag dazu. Mit einfachen Maßnahmen können Eltern dafür sorgen, dass ihre Liebsten gesund und mit einem starken Immunsystem durch das Schuljahr kommen“, betont Bürgermeister Johannes Anzengruber.

Gesunde Jause, genug zum Trinken
Chips und Süßigkeiten haben in Jausensackerln nichts verloren. Bessere Alternativen sind selbst zubereitete Brote (idealerweise ohne oder nur selten mit Wurst), frisches Obst, gesunde, zuckerarme Milchprodukte und knackiges Gemüse. Dazu: Genügend Wasser, ungesüßte Getränke – etwa in einer der kostenlosen Wasserflaschen der IKB, die an alle Erstklässler:innen der Innsbrucker Volksschulen verteilt werden.

Leichte Schultaschen
Auch übervolle Schultaschen können Kindern den Alltag erheblich erschweren. Hier empfiehlt sich, die Kinder von Anfang an anzuleiten, ihre Schultasche täglich zu packen und nur das mit zur Schule zu nehmen, was am Tag benötigt wird. Dadurch werden Schultern und Rücken der Kinder geschont.

Gut geimpft
Impfungen sind der beste und sicherste Schutz vor Krankheiten. An jeder Innsbrucker Schule werden ab der 3. Schulstufe kostenlose Impfungen gegen Diphtherie, Tetanus, Pertussis und Polio angeboten. Das Impfteam des Gesundheitsamts kommt auch zu Ihrem Kind. Impfungen gegen HPV (ab der 5. Schulstufe), Hepatitis B (ab der 6. bzw. 7. Schulstufe) und Meningokokken (ab der 6. Schulstufe) sind ebenfalls Teil des kostenlosen Angebots und sorgen dafür, dass Kinder sicher geschützt sind – mitunter ein Leben lang.

Lästige Läuse
Kopfläuse werden von Kopf zu Kopf übertragen. Insbesondere Schulklassen sind hier anfällig. Eltern sollten die Köpfe ihrer Kinder regelmäßig auf Lausbefall überprüfen. Falls es doch einmal passiert sein sollte: Kleidung und Bettwäsche bei 60 Grad waschen, Stofftiere mindestens drei Tage in verschlossene Plastiksäcke oder ins Gefrierfach geben. Vorbeugend lange Haare zusammenbinden, um das Risiko zu reduzieren. Bei Lausbefall helfen nur Produkte aus der Apotheke und gründliches Auskämmen mit einem Läusekamm – Hausmittel sind keine Lausmittel.

„Läuse sind kein Zeichen mangelnder Hygiene, fast jedes Kind hat einmal Läuse. Wichtig ist, genau zu kontrollieren und nicht zu vermeintlich bewährten Hausmitteln zu greifen – Olivenöl bringt nichts. In der Apotheke findet man schnell die richtigen Gegenmittel bei Lausbefall“, erklärt Amtsvorstand und Mediziner Ulrich Schweigmann (Gesundheit, Markt- und Veterinärwesen). FB