Heute Bäume für übermorgen pflanzen

Innsbruck macht seinen Wald mit 12.000 Jungbäumen klimafit

Mit 12.000 Jungbäumen sorgt das Amt für Wald und Natur für einen gesunden Mischwald. © Stadt Innsbruck/Wald und Natur
Der Innsbrucker Wald steht vor einem Wandel: Um den Wald klimafit zu machen und gegen Hitze sowie Borkenkäfer zu wappnen, setzen die städtischen Förster:innen auf vielfältige Mischwälder statt Monokulturen. Allein im letzten Jahr wurden 12.000 junge Bäume gepflanzt. Denn der Wald ist nicht nur wichtiger Erholungsraum, sondern auch ein zentraler Schutzschild gegen Naturgefahren.
Bürgermeister Johannes Anzengruber betont die Bedeutung dieser langfristigen Strategie für die Stadt: „Unser Wald ist ein wertvolles Erbe, das wir für die kommenden Generationen bewahren müssen. Mit der Pflanzung von 12.000 klimaresistenten Jungbäumen rüsten wir unseren Naturraum aktiv gegen die Herausforderungen des Klimawandels auf. Durch diese gezielte Artenvielfalt schaffen wir ein stabiles Ökosystem, das Schädlingen trotzt und seine unverzichtbare Schutzfunktion für Innsbruck langfristig erfüllt.“

12.000 neue Hoffnungsträger
Das Amt für Wald und Natur hat in den vergangenen Monaten ganze Arbeit geleistet. Rund 12.000 Bäume wurden im letzten Jahr gepflanzt. Dabei setzen die Expert:innen auf eine Mischung aus klimaresistenten Arten wie Tanne, Douglasie, Buche, Ahorn, Stieleiche und Lärche. Diese Vielfalt sorgt dafür, dass der Wald widerstandsfähiger wird – fällt eine Baumart aus, bleibt das Gefüge des Waldes dennoch stabil.

Amtsvorstand Matthias Stang erklärt die Strategie hinter dem Waldumbau: „Wir bauen heute den Wald von übermorgen. Indem wir verschiedene Baumarten in unterschiedlichen Altersstufen kombinieren, schaffen wir ein stabiles Ökosystem. Ein gesunder Mischwald kann seine Schutzfunktion viel besser erfüllen als eine reine Fichtenkultur. Wir setzen gezielt auf Baumarten, die mit den künftigen Klimabedingungen besser zurechtkommen“. DJ