Höhen meistern, Sicherheit stärken: Flughelfer- und Wasserdiensttrainings 2026

Flug- und Wasserdienstübungen zwischen Kranebitten und Zirl

Ohne sie geht’s nicht: Flughelfer:innen unterstützen die Hubschraubercrew vom Boden aus. © BFI
Am 17. und 24. April finden im Raum Innsbruck die diesjährigen Fortbildungen für Flughelfer:innen statt. An diesen beiden Tagen trainieren die Einsatzkräfte der Berufsfeuerwehr Innsbruck sowie des Bezirksfeuerwehrverband Innsbruck-Stadt und -Land unter realitätsnahen Bedingungen Abläufe, die im Ernstfall über Sicherheit und Effizienz entscheiden. Dazu gehören Hubschrauberlandungen, Lastenflüge, Löschmanöver sowie der sichere Umgang mit Transport- und Einsatzmaterial.
Die Flugübungen werden jeweils von 9.00 bis 16.00 Uhr durchgeführt. In diesem Zeitraum ist im Bereich der Standschützenkaserne in Kranebitten bis zur Gemeinde Zirl mit verstärktem Hubschrauberbetrieb zu rechnen. Kurzzeitige Einschränkungen, insbesondere durch Fluglärm, sind möglich. Wanderwege und beliebte Verbindungsrouten im Übungsgebiet sollten an diesen Tagen nach Möglichkeit gemieden werden.

„Diese Flugübungen erhöhen die Sicherheit in unserer Stadt. Gut geschultes Helikopter-Begleitpersonal kann im Ernstfall rasch, effizient und sicher handeln“, ersucht Bürgermeister Johannes Anzengruber um Verständnis für den damit verbundenen Fluglärm.

„Unsere Flughelfer müssen im Ernstfall unter enormem Druck präzise und sicher arbeiten. Realitätsnahe Trainings wie diese sind unverzichtbar, damit im Einsatz jede Bewegung sitzt“, betont Branddirektor Helmut Hager von der Berufsfeuerwehr Innsbruck.

Am 25. April 2026 findet zudem von 8.00 bis 11.00 Uhr eine Landeswasserdienstübung der Feuerwehren statt. Dabei trainieren die eingesetzten Rettungsschwimmer im Bereich zwischen Sieglanger/Mentlberg und Martinsbühel/Zirl unter praxisnahen Bedingungen verschiedene Szenarien, darunter das Auffinden und Retten von Personen im Inn mittels Hubschrauber sowie den sicheren Umgang mit Booten und Rettungsgeräten. MV