Innsbruck unter Strom

Startschuss gefallen für E-Carsharing und neue Ladestationen

An fünf Ladestandorten in Innsbruck wird es künftig E-Carsharing kombiniert mit Parkplätzen geben. © Pexels
Der Innsbrucker Gemeinderat hat den nächsten Schritt in Richtung moderner, geteilter Mobilität gesetzt: Mit einem Startpaket werden bestehende E-Carsharing-Standorte fit gemacht und neu ausgeschrieben, zugleich entstehen vier zusätzliche öffentliche Ladepunkte im Stadtgebiet.

Ziel ist mehr Flexibilität im Alltag und zusätzlicher Lebensraum in den Stadtteilen. Damit E-Carsharing funktioniert, braucht es eine gute, zentrale Infrastruktur möglichst direkt vor der eigenen Haustür. Der Gemeinderat hat dafür im April zwei zentrale Weichen gestellt: Fünf bestehende Lade-Standorte werden an die IVB übertragen, die auch die Ausschreibung an den künftigen Betreiber übernimmt. Gleichzeitig werden vier neue Standorte für öffentlich zugängliche E-Ladestationen ausgeschrieben.

Stimmen der Stadtregierung zum geplanten E-Carsharing:

„Mit diesem Angebot schaffen wir eine kostengünstige und Alternative zum eigenen Auto. Die IVB stellt eine professionelle Lösung bereit, die den Alltag erleichtert und gleichzeitig den Geldbeutel schont“, betont Bürgermeister Johannes Anzengruber.

Der Nutzen liegt klar auf der Hand: „E-Carsharing reduziert den Bedarf an eigenen Fahrzeugen, spart Platz im öffentlichen Raum und trägt zur Senkung von Emissionen bei. Weniger parkende Autos bedeuten mehr Raum für Menschen – für Grünflächen, Begegnungszonen und sichere Wege. Gleichzeitig ermöglichen wir Bürgerinnen und Bürgern flexible Mobilität genau dann, wenn sie gebraucht wird“, betont Mobilitätsstadträtin Janine Bex.

„Wir nutzen städtische Flächen gezielt dort, wo sie den größten Nutzen bringen, schließen Versorgungslücken und stärken gleichzeitig die Infrastruktur – ganz ohne zusätzliche Kosten für die Stadt“, freut sich Tiefbau-Stadträtin Mariella Lutz, dass es Ladestationen schon bald auch an attraktiven Ausflugszielen wie dem Alpenzoo oder dem Tivoli geben wird.

Transparenter Prozess und Ausblick
Die Auswahl der neuen Standorte erfolgte nach klaren Kriterien: Lücken im Ladenetz schließen, Nähe zu dicht besiedeltem Wohnbau und Attraktivierung von Ausflugszielen. Die Ausschreibung für den Bau und Betrieb der neuen Stationen erfolgt gemäß dem Bundesvergabegesetz. Bis zum Start der neuen Betreiber bleibt der aktuelle Betrieb an den bestehenden Standorten durch die e-laden Tirol GmbH gesichert.

Einfach ins E-Car einsteigen an fünf neuen Knotenpunkten:

An diesen fünf Ladestandorten wird es künftig E-Carsharing kombiniert mit Parkplätzen geben:

  • Amraser Straße (Kreuzung Anton-Eder-Straße)
  • Conradstraße
  • Karl-Kapferer-Straße (Rennweg)
  • Egger-Lienz-Straße (WIFI) und
  • Viktor-Franz-Hess-Straße

Die neuen Standorte für öffentliches Laden im Überblick:

  • Standort 1: Viktor-Franz-Hess-Straße (Ersatz für Carsharing-Standort)
  • Standort 2: Egger-Lienz-Straße (Ersatz für Carsharing-Standort)
  • Standort 3: Purtschellerstraße (Freibad Tivoli)
  • Standort 4: Weiherburggasse (Alpenzoo)