Innsbrucks älteste Partnerstadt ist mit 231.000 Einwohner:innen deutlich größer als die Tiroler Landeshauptstadt. In einem regelmäßigen Austausch auf politischer und Verwaltungsebene sowie zwischen Vereinen, Institutionen und den Universitäten kommen vielfältige Themen zur Sprache, wie Vizebürgermeister Georg Willi und Vizebürgermeisterin Elisabeth Mayr betonen: „Unsere Städtepartnerschaft bietet eine gute Plattform für drängende gesellschaftliche Fragen wie steigende Wohnungslosigkeit oder sozialer Wohnbau. Darüber hinaus verbindet Innsbruck und Freiburg seit 1963 nicht nur einiges auf universitärer bzw. Bildungsebene, sondern selbstverständlich auch in wichtigen Fragen der Energie und der Mobilität.“
Fachvorträge und Besichtigungen
Neben einem Fachvortrag zum Thema Wohnungslosigkeit standen eine Besichtigung des Drogenkonsumraumes, die Vorstellung dieses Konzeptes durch alle Beteiligten (Leitung Drogenkonsumraum, Leitung Sozialreferat der Stadt Freiburg, Polizeivertreter) und ein Austausch mit der Leiterin des Dezernates Gesundheit und Versorgung des Landratsamtes Breisgau-Hochschwarzwald am Programm.
In einem Fachvortrag mit anschließender Besichtigung erhielten die Delegierten Einblicke in das Freiburger Radverkehrskonzept. Auch ein großes Stadtentwicklungsprojekt wurde vorgestellt und besichtigt: In den nächsten Jahren entstehen im neuen Stadtteil Dietenbach rund 7.000 Wohnungen für 16.000 Menschen.
Die Delegation erhielt zudem Einblick in das neue Rathaus im Stühlinger. 2020 wurde es mit dem Deutschen Solarpreis als das „europaweit größte öffentliche Netto-Nullenergie-Gebäude“ ausgezeichnet. Ein zweiter Gebäudekomplex, das sogenannte „Familienrathaus“, in dem die Beratungsangebote und Serviceleistungen für Familien, Jugendliche und Kinder gebündelt werden, befindet sich derzeit noch im Bau. AS