Innsbrucker Feuerwehren proben den Ernstfall

Von Brand- und Gefahrstoffeinsätzen bis zur Personenrettung: Elf Feuerwehren üben für den Einsatzfall

Zahlreiche Einsatzfahrzeuge der Berufsfeuerwehr Innsbruck und der Freiwilligen Feuerwehren werden bei der Großübung in den Stadtteilen Amras, Pradl, Reichenau und Rossau im Einsatz stehen. © BFI/M.Verdross

Am Samstag, 3. Oktober 2026, führen die Innsbrucker Feuerwehren von 9.00 bis 16.00 Uhr eine groß angelegte Feuerwehrübung in den Stadtteilen Amras, Pradl, Reichenau und Rossau durch.

„Wenn es ernst wird, muss jeder Handgriff sitzen und jeder muss sich auf den anderen verlassen können. Genau dieses Vertrauen entsteht nicht im Einsatz, sondern durch gemeinsames Training. Unsere Feuerwehren leisten jeden Tag Großartiges für die Sicherheit der Menschen – dafür brauchen sie auch die besten Voraussetzungen“, unterstreicht Bürgermeister Johannes Anzengruber.

Feuerwehr trainiert verschiedene Gefahrensituationen
Im Rahmen der Großübung werden mehrere Einsatzszenarien gleichzeitig abgearbeitet. Diese reichen von einem Brandgeschehen nach einem Brandmeldealarm über einen Gefahrstoffeinsatz und einen Baustellenunfall bis hin zu einem Forstunfall. Ergänzend werden Ausbildungs- und Übungsszenarien zur Aufzugs- und Liftrettung durchgeführt.

Ziel der Übung ist es, die Zusammenarbeit der verschiedenen Feuerwehren unter möglichst realitätsnahen Bedingungen zu stärken, Einsatzabläufe zu optimieren und das gemeinsame Vorgehen bei unterschiedlichen Einsatzlagen weiterzuentwickeln.

Erhöhtes Aufkommen von Einsatzfahrzeugen
Im Zuge der Übung kann es im Bereich des Übungsgebiets zu einem erhöhten Aufkommen von Einsatzfahrzeugen kommen. Die Bevölkerung wird um Verständnis gebeten. Zu keiner Zeit besteht eine Gefahr für Anrainerinnen und Anrainer.