Kaiser-Maximilian-Preis 2016 verliehen

Bei der feierlichen Verleihung des Kaiser-Maximilian-Preises 2016 im Riesensaal der kaiserlichen Hofburg (v.l.): Präsident des KRGE und Laudator Jean-Claude Frécon, Landtagspräsident Herwig van Staa, Ingrid Hansson, Preisträger Anders Knape, Innsbrucks Bürgermeisterin Christine Oppitz-Plörer und Bundesminister Andrä Rupprechter © IKM/Lercher
Anders Knape bekommt den Europapreis für Regional- und Kommunalpolitik

Zum 18. Mal wird heuer der Kaiser-Max-Preis vergeben: Damit werden Personen oder Institutionen für außerordentliche Leistungen im Bereich der europäischen Regional- und Kommunalpolitik ausgezeichnet. Heuer geht der Preis an Anders Knape, einen schwedischen Kommunalpolitiker, der viele Jahre unter anderem als Präsident dem schwedischen Gemeindeverband vorstand. Zudem war er Vizepräsident des Rates der Gemeinden und Regionen Europas (RGRE).
Im Beisein von Bundesminister Andrä Rupprechter, Landeshauptmann Günther Platter, Landeshauptmannstellvertreter Josef Geisler, Landtagspräsident DDr. Herwig van Staa und Bürgermeisterin Mag.a Christine Oppitz-Plörer nahm Knape am 09. Mai den Preis bei einem Festakt in der Innsbrucker Hofburg entgegen. 

Europapreis mit hoher Bedeutung

„Durch sein jahrzehntelanges Engagement als Bürgermeister, im Gemeindeverband und in der europäischen Kommunal- und Regionalpolitik ist Anders Knape ein Fürsprecher der Gemeinden, dem die Anliegen der Kommunen am Herzen liegen und der die Probleme, mit denen die Gemeinden zu kämpfen haben, aus erster Hand kennt. Für seinen Einsatz gebührt ihm Dank und Anerkennung“, gratuliert Landeshauptmannstellvertreter Geisler – selbst ehemaliger Bürgermeister – dem Preisträger herzlich zur Verleihung des Kaiser-Maximilian-Preises.

 

Landesüblicher Empfang

Feierliche Verleihung

Die feierliche Übergabe des Kaiser-Max-Preises fand im Riesensaal der kaiserlichen Hofburg statt. Der Feier ging der landesübliche Empfang voraus. Als Laudatoren traten der Präsident des Kongresses der Gemeinden und Regionen im Europarat (KGRE), Jean-Claude Frécon sowie Karl-Heinz Lambertz, Preisträger aus dem Jahr 2013 und erster Vize-Präsident des Ausschusses der Regionen auf. Neben dem österreichischen Bundesminister Andrä Rupprechter, einer Vertreterin der schwedischen Botschaft mischten sich VertreterInnen der nominierenden Institutionen, zahlreiche Mitglieder der Tiroler Landesregierung, VertreterInnen des Innsbrucker Stadtsenates und Gemeinderates, RepräsentantInnen des konsularischen Korps, mehrere Delegierte des Europarates sowie VertreterInnen der Behörden und der Universität, wie auch EhrenzeichenträgerInnen unter die hochkarätigen internationalen Ehrengäste.

Der Preisträger 2016: Anders Knape

Anders Knape wurde 1955 in Karlstad geboren. Der schwedische Gemeindepolitiker engagiert sich seit mehr als 20 Jahren für die europäische Kommunalpolitik. Viele Jahre stand er als Präsident dem schwedischen Gemeindeverband vor. Sei es als äußerst aktiver Vizepräsident des RGRE, als Präsident der Gemeindekammer des KGRE, oder in seiner Funktion als Vorsitzender der Fachkommission für Verwaltungs- und Finanzfragen im Ausschuss der Regionen, Anders Knape gilt als bodenständiger Kommunalpolitiker. 

Der Kaiser-Maximilian-Preis

Das Land Tirol und die Stadt Innsbruck haben im Jahr 1997 aus Anlass der Vollendung des 85. Lebensjahres des langjährigen Bürgermeisters der Stadt Innsbruck und Präsidenten des Tiroler Landtages, DDr. Alois Lugger, den Kaiser-Maximilian-Preis (Europapreis für Regional- und Kommunalpolitik des Landes Tirol und der Stadt Innsbruck) gestiftet – in Anerkennung seiner Verdienste um Europa. 

Die Auswahl der PreisträgerInnen erfolgt alljährlich durch eine internationale Jury. Diese setzte sich aus VertreterInnen der Universität Innsbruck, des Ausschusses der Regionen, des KGRE, des RGRE, der Versammlung der Regionen Europas (VRE) sowie des Landes Tirol und der Stadt Innsbruck zusammen. 

Der Preis besteht aus einer Urkunde und einer Medaille (Schautaler von 1509 Kaiser Maximilian I.) sowie einem Geldpreis in der Höhe von 10.000 Euro. (DH)

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