Die IIG errichtet auf dem rund 3.500 Quadratmeter großen Grundstück nördlich des Südrings einen modernen zweiteiligen Neubau mit Verbindungstrakt. Die IIG schätzt die Gesamtkosten auf knapp 14,5 Millionen Euro, davon entfallen rund 7,3 Millionen Euro auf die Stadt Innsbruck für die Errichtung der Kinderkrippe, des Kindergartens und des Horts. „Dieses Projekt ist ein wichtiger Meilenstein für die Kinderbetreuung in Wilten. Gemeinsam mit der IIG schaffen wir moderne und bedarfsgerechte Räume, die Kindern, Jugendlichen und Familien langfristig zugutekommen“, betont Bürgermeister Johannes Anzengruber.
Moderne Infrastruktur
Das Bestandsgebäude in der Pechestraße konnte bereits im Spätherbst 2025 abgetragen werden. Ersatzquartiere für die bisherigen Nutzer:innen wurden an diversen Standorten gefunden. Der Gemeinderat hat nun der IIG den Auftrag erteilt, unter Berücksichtigung der Stellungnahme des Beirats für Großprojekte die Mietverträge mit den ISD abzuschließen. Darin werden die Innsbrucker Sozialen Dienste (ISD) eine zweigruppige Kinderkrippe errichten sowie als Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe den sozialpädagogischen Hort „HOPE“ (kurz für Hort Peche), sozialpädagogische Wohngruppen sowie betreutes Wohnen und kurzfristige Wohnformen unterbringen. Die Stadt komplettiert das Angebot um einen Kindergarten mit drei Gruppen.
„Investitionen in eine qualitätvolle und moderne Bildungs- und Betreuungsinfrastruktur sind eine unverzichtbare Investition in die Zukunft. Mit dem multifunktionalen Kinderzentrum schaffen wir im Pechegarten einen dringend benötigten und baulich wunderschön realisierten Raum für alle, vom Kleinkind bis zum jungen Erwachsenen“, erklärt die für sämtliche Nutzer:innengruppen ressortzuständige Vizebürgermeisterin Elisabeth Mayr und ergänzt: „Auf Qualität und Erhalt der großzügigen Grün- und Freiflächen für die Kinder und Jugendlichen wurde besonderer Wert gelegt, sowohl im Wettbewerb als auch im Nachgang in der Zusammenarbeit der unterschiedlichen Fachabteilungen.“ Mayr bedankt sich bei Stadträtin Mariella Lutz für die gute Kooperation, insbesondere bei diesem Anliegen der Freiflächengestaltung. Eine begleitende Kontrolle des Projekts wurde vom Beirat für Großprojekte empfohlen und bereits von der IIG beauftragt.
Herausforderungen unterschiedlicher Nutzer:innen
In die Projektentwicklung waren alle Stakeholder – von der IIG über die ISD-Kinderzentren bis hin zum städtischen Amt „Kinder, Jugend und Generationen“ – eingebunden. „Gemeinsam wollen wir das Kinderzentrum Pechgarten zu einem Vorzeigeprojekt – dem größten Bildungsprojekt der kommenden Jahre – machen“, sind sich alle Beteiligten einig. Die geplante Bauzeit beträgt zwei Jahre. SAKU