Lange Nacht des Frauenfilms

Starke Frauen, mutige Mädchen am 7. März

Am 7. März zeigt das Metropol-Kino, anlässlich des Weltfrauentages am 8. März, zehn Filme von und über starke Frauen (v.l.): Eva Körber-Pichler (Frauen, Gleichstellung und Queer), Vizebürgermeisterin Elisabeth Mayr, Patrizia Hueber (Metropol-Kino) und Isabella Mitter (Frauen, Gleichstellung und Queer) präsentierten das Programm. © Stadt Innsbruck/M. Darmann
Zehn Filme porträtieren Mädchen und Frauen mit ihren Geschichten, die zum Nachdenken über Gleichberechtigung und Gleichstellung anregen sollen, in der „Langen Nacht des Frauenfilms“ am Samstag, 7. März – anlässlich des Internationalen Frauentags am 8. März.
Die Stadt Innsbruck – zum ersten Mal das neue Referat „Frauen, Gleichstellung und Queer“ – organisiert gemeinsam mit dem Metropol-Kino bereits zum 23. Mal die Lange Nacht des Frauenfilms. „Mit der Neuausrichtung des Referats wollen wir Frauen einen noch größeren Stellenwert einräumen. Zudem soll die Vielfalt unserer Stadt sichtbar sein und mehr Raum finden“, betont Vizebürgermeisterin Elisabeth Mayr: „Gemeinsam mit dem Metropol-Kino stellen wir starke Frauen und Mädchen in den Vordergrund, die zeigen, wie vielfältig weibliche Lebensrealitäten sind und wie wichtig es ist, gemeinsam füreinander einzustehen.“

Abwechslungsreiches Programm
Beginn ist um 14.00 Uhr mit zwei Kinderfilmen. Um 19.30 Uhr wird die Frauenfilmnacht offiziell eröffnet. Neu ist ein thematischer Büchertisch von 17.00 bis 20.00 Uhr im Foyer. Eintritt pro Film: 3 Euro. Bei den Kinderfilmen haben Kinder in Begleitung freien Eintritt. Karten sind bereits im Vorverkauf erhältlich (Innstraße 5), Telefon: +43 512 28 33 10, www.metropol-kino.at

14.00 Uhr: Die Schatzsuche im Blaumeisental (Tirolpremiere, F 2026, 77 min, ab 6 Jahren)

14.00 Uhr: Marys magische Reise (Österreichpremiere, LUX/I/GB/IRL/EST/D/LIT 2023, 85 min, jugendfrei)

15.45 Uhr: Mavka – Hüterin des Waldes (UKR 2023, 99 min, ab 6 Jahren)

15.45 Uhr: Dalia und das rote Buch (Tirolpremiere, ARG 2024, 107 min, ab 6 Jahren)

17.45 Uhr: Book Club – Das Beste kommt noch (USA 2018, 104 min, ab 6 Jahren)

17.45 Uhr: Girls & Gods (A 2025, 104 min, ab 8 Jahren)

20.00 Uhr: Bombshell – Das Ende des Schweigens (USA/CAN 2020, 110 min, ab 12 Jahren)

20.00 Uhr: 15 Liebesbeweise (F 2025, 97 min, ab 12 Jahren)

22.10 Uhr: STOFF – Ein Spitzengeschäft (Dokumentation IS/USA 2024, 71 min, ab 6 Jahren, OmU)

22.10 Uhr: Promising Young Woman (USA 2024, 90 min, ab 12 Jahren)

Der Internationale Frauentag
Der Tag wurde erstmals am 19. März 1911 in mehreren Ländern begangen, darunter Österreich sowie Dänemark, Deutschland, Schweiz und die USA. Er ging aus den politischen Kämpfen sozialistischer Bewegungen hervor und richtete sich insbesondere auf die Forderungen nach Gleichstellung, Frauenwahlrecht sowie Verbesserung der Lebens- und Arbeitsbedingungen von Arbeiterinnen.
Geschlechtsspezifische Ungleichheiten sind bis heute Realität. Diskriminierung betrifft nicht alle Frauen gleichermaßen: Erfahrungen von Benachteiligung überschneiden sich mit Faktoren wie sozialer Herkunft, Klasse, Migrationserfahrungen, Hautfarbe, Behinderung oder sexueller Orientierung. Es ist notwendiger denn je, unerfüllte zentrale Forderungen weiterzuverfolgen und feministische Politik so zu gestalten, dass sie die Vielfalt weiblicher Lebensrealitäten abbildet und strukturelle Ungleichheiten zum Thema macht.
Vor allen Filmen wird heuer ein Clip des Landes Tirol zum Handzeichen bei Gewaltbetroffenheit zur Sensibilisierung gezeigt:
https://vimeo.com/stadtinnsbruck/gewaltfrei