Mehr Aufmerksamkeit schaffen

Seltene Krankheiten wie EDS sichtbarer machen

Am 4. Mai werden das Goldene Dachl und die Bergiselschanze orange beleuchtet, um auf EDS aufmerksam zu machen. © Pexels
Heute Abend, Montag, 4. Mai, werden das Goldene Dachl und die Bergiselschanze orange beleuchtet. Der Anlass dafür ist der Ehlers-Danlos Awareness Month im Mai, der die seltene Erkrankung des Ehlers-Danlos-Syndroms (EDS) bekannter machen soll.
„Gerne beteiligt sich Innsbruck damit an dieser internationalen Aktion, denn für seltene Erkrankungen wie diese benötigt es noch mehr öffentliche Aufmerksamkeit“, betont Gesundheitsreferent Bürgermeister Johannes Anzengruber: „Die von EDS Betroffenen leiden oft an unsichtbaren Beschwerden und möchten ernstgenommen werden. Sie brauchen im Alltag Unterstützung in der Barrierefreiheit sowie mehr Verständnis und größere Akzeptanz.“

EDS ist eine seltene genetisch bedingte Bindegewebserkrankung und Multisystem-Erkrankung. Sie kann Menschen jeden Alters, Geschlechts und Hintergrunds betreffen und ist bisher nicht heilbar. Zu den Symptomen zählen hypermobile Gelenke, chronische Schmerzen, Teil-Luxationen („Halb-Ausrenken“), Luxationen („Auskugeln“), Wundheilungsstörungen, dehnbare Haut oder Organrupturen. Zusätzlich treten häufig Begleiterkrankungen wie CCI, ADHS/Autismus Spektrum Störung, POTS, MCAS, Endometriose, Schlafapnoe, Zöliakie u.a. auf.

Weiterführende Informationen zum Ehlers-Danlos Syndrom unter
Diagnostische Kriterien - Die Ehlers-Danlos-Gesellschaft und auf Facebook oder Instagram.