„Gerne beteiligt sich Innsbruck damit an dieser internationalen Aktion, denn für seltene Erkrankungen wie diese benötigt es noch mehr öffentliche Aufmerksamkeit“, betont Gesundheitsreferent Bürgermeister Johannes Anzengruber: „Die von EDS Betroffenen leiden oft an unsichtbaren Beschwerden und möchten ernstgenommen werden. Sie brauchen im Alltag Unterstützung in der Barrierefreiheit sowie mehr Verständnis und größere Akzeptanz.“
EDS ist eine seltene genetisch bedingte Bindegewebserkrankung und Multisystem-Erkrankung. Sie kann Menschen jeden Alters, Geschlechts und Hintergrunds betreffen und ist bisher nicht heilbar. Zu den Symptomen zählen hypermobile Gelenke, chronische Schmerzen, Teil-Luxationen („Halb-Ausrenken“), Luxationen („Auskugeln“), Wundheilungsstörungen, dehnbare Haut oder Organrupturen. Zusätzlich treten häufig Begleiterkrankungen wie CCI, ADHS/Autismus Spektrum Störung, POTS, MCAS, Endometriose, Schlafapnoe, Zöliakie u.a. auf.
Weiterführende Informationen zum Ehlers-Danlos Syndrom unter
Diagnostische Kriterien - Die Ehlers-Danlos-Gesellschaft und auf
Facebook oder
Instagram.