Der Spielplatz bei der Arzler Alm ist ein beliebtes Ausflugsziel für viele Innsbrucker Familien. Gerade an heißen Sommertagen fehlten dort bislang natürliche Schattenflächen. Über die Beteiligungsplattform der Stadt wurde deshalb von einer engagierten Bürgerin die Pflanzung von Bäumen angeregt. Die Stadt Innsbruck, konkret das Amt für Wald und Natur, hat die Maßnahme nun umgesetzt.
„Beteiligung trägt Früchte. Mit den neuen Bäumen bei der Arzler Alm wird sichtbar, wie aus einer Idee von Bürger:innen ein konkreter Mehrwert für Kinder und Familien entstehen kann. Genau solche Projekte machen Innsbruck lebendig“, freut sich Bürgermeister Johannes Anzengruber der Spielplatz durch eine Idee aus der Bevölkerung mehr Schatten bekommt.
Ideen aus der Bevölkerung werden umgesetztDie Baumpflanzung bei der Arzler Alm ist eines von mehreren Beispielen, bei denen Anregungen aus der Bevölkerung auf der Beteiligungsplattform der Stadt aufgegriffen und umgesetzt wurden: So wurde im Waltherpark eine öffentliche Wickelmöglichkeit geschaffen, die Familien im öffentlichen Raum unterstützt und gleichzeitig einen Beitrag zur Geschlechtergerechtigkeit leistet. Weitere Vorschläge betreffen etwa zusätzliche Fahrradabstellplätze in der Wilhelm-Greil-Straße oder kostenlose Sonnencremespender an stark frequentierten Orten. Sie zeigen die Bandbreite der Themen, die Bürger:innen im Alltag beschäftigen.
„Die besten Ideen für Innsbruck entstehen oft dort, wo Menschen ihren Alltag erleben. Die Beteiligungsplattform schafft die Möglichkeit, Anliegen direkt einzubringen und gemeinsam mit der Stadt an Verbesserungen zu arbeiten. Die Idee für den Schattenspender haben wir sehr rasch verwirklicht, weil gute Beschattung zu einem kindergerechten Spielplatz einfach dazu gehört“, so Anzengruber.
Mitgestalten in InnsbruckDie digitale Beteiligungsplattform bietet Innsbrucker seit Anfang 2025 die Möglichkeit, unkompliziert Ideen und Verbesserungsvorschläge einzubringen, zu diskutieren und zu unterstützen. Vorschläge, die ausreichend Zuspruch erhalten und fachlich umsetzbar sind, werden von den zuständigen Dienststellen geprüft und weiterentwickelt.
DJ/SWWeitere Informationen finden sich unter:
mitgestalten.innsbruck.gv.at