Olympia 1976: Das Feuer brennt weiter

Feuerschale am Bergisel wird zum 50-jährigen Olympia-Jubiläum entzündet

Geschäftsführer Bernhard Niggler (Bergisel Betriebsgesmbh), Bürgermeister Johannes Anzengruber, Olympiasieger Karl Schnabl, Maskottchen "Schneemandl", Olympiasieger Toni Innauer, Landeshauptmann-Stv. Philip Wohlgemuth, Obmann Peter Paul Mölk (Innsbruck Tourismus) beim symbolischen Entzünden der Feuerschale zum 50-jährigen Olympia-Jubiläum. © Stadt Innsbruck/D.Jäger
Im Jubiläumsjahr „50 Jahre Olympische Winterspiele Innsbruck 1976“ setzt die Landeshauptstadt Innsbruck gemeinsam mit ihren Partnern ein besonderes Symbol: In der Skisprung-Arena Bergisel wird die historische Feuerschale für kurze Momente entzündet – zeitgleich zu den Olympischen Winterspielen Mailand-Cortina 2026. Gemeinsam mit den Olympiasiegern Karl Schnabl und Toni Innauer würdigt Innsbruck damit die bleibenden Effekte der Olympischen Winterspiele für die Stadtentwicklung und sendet zugleich ein Zeichen der Erinnerung aus der Olympiastadt in die Welt.
Die Skisprung-Arena Bergisel war 1976 nicht nur Austragungsstätte sportlicher Höchstleistungen, sondern auch Schauplatz zentraler Momente der Winterspiele. Viele der damals errichteten Sportstätten prägen bis heute das Stadtbild und werden weiterhin intensiv genutzt. Die Olympischen Winterspiele brachten zudem einen entscheidenden Modernisierungsschub für Innsbruck – etwa durch Investitionen in Verkehrsinfrastruktur, Sportstätten und neue Stadtteile wie das Olympische Dorf, das bis heute ein lebendiger Wohnraum für viele Innsbrucker:innen ist.

Olympia prägt Innsbruck bis heute
„Die Olympischen Winterspiele 1976 haben Innsbruck bis heute geprägt. Viele der damals errichteten Anlagen sind lebendige Sportstätten und Treffpunkte für Spitzensport und Breitensport. Mit dem symbolischen Entzünden der historischen Feuerschale erinnern wir an dieses prägende Kapitel der Stadtgeschichte und zeigen, dass Olympia in Innsbruck weiterlebt“, betont Bürgermeister Johannes Anzengruber.

Auch für Tirol insgesamt bleibt das olympische Erbe von großer Bedeutung. Sportreferent und Landeshauptmann-Stellvertreter Philip Wohlgemuth erklärt: „Die Winterspiele 1976 haben Tirol weltweit sichtbar gemacht und den Wintersportstandort nachhaltig gestärkt. Das Jubiläum ist daher nicht nur ein Blick zurück, sondern auch ein Zeichen dafür, wie eng Sport, Tourismus und regionale Entwicklung miteinander verbunden sind.“

Der Tourismus profitiert bis heute von der internationalen Strahlkraft der Olympiastadt Innsbruck: „Die olympische Geschichte hat das Fundament für Innsbrucks Positionierung als Sporthauptstadt der Alpen gelegt. Orte wie der Bergisel verbinden Sport, Architektur und Panorama zu einzigartigen Erlebnissen und ziehen Gäste aus aller Welt an. Das Jubiläum bietet eine hervorragende Gelegenheit, diese besondere Geschichte erneut sichtbar zu machen“, unterstreicht Peter Paul Mölk, Obmann von Innsbruck Tourismus.

Rückkehr der Medaillenhelden
Für die ehemaligen Spitzenathleten ist die Rückkehr an den Bergisel ein besonders emotionaler Moment: „Der Bergisel war Schauplatz meines größten sportlichen Erfolgs. Dass wir zum Jubiläum noch einmal gemeinsam an diesen Ort zurückkehren, zeigt, wie stark die Verbindung zwischen Innsbruck und seiner olympischen Geschichte bis heute ist“, betont Olympiasieger Karl Schnabl. Beim Skispringen der Olympischen Winterspiele 1976 feierten Schnabl und Innauer hier einen historischen österreichischen Doppelsieg.

Auch Toni Innauer unterstreicht die besondere Bedeutung: „Der Bergisel ist für mich ein Ort voller Erinnerungen. Hier durfte ich einen der wichtigsten Momente meiner sportlichen Laufbahn erleben. 50 Jahre später wieder hier zu stehen und gemeinsam ein Zeichen der Erinnerung zu setzen, ist etwas ganz Besonderes.“

Ergänzend zum Jubiläumsprogramm der Stadt Innsbruck lädt die Skisprung-Arena Bergisel Besucher:innen mit der Aktion „Preise wie damals“ zu einer besonderen Zeitreise ein: Heute, am 7. Februar, gilt noch einmal die „Preise wie damals“-Aktion, bei der bei ausgewählten Olympia-Sportstätten Eintrittspreise auf historischem Niveau angeboten werden – am Bergisel beträgt der Eintritt an diesem Tag fünf Euro. Damit wird nicht nur an die Spiele von 1976 erinnert, sondern auch möglichst vielen Menschen die Gelegenheit gegeben, einen der traditionsreichsten Olympia-Orte Innsbrucks zu erleben.