Eine Delegation des Umweltschutzamtes der Stadt Freiburg war am 25. und 26. Juni 2026 zu Gast in Innsbruck, um sich mit Vertreter:innen des Amtes Klimaneutrale Stadt auszutauschen. Die beiden Partnerstädte verbindet seit 1963 eine enge Zusammenarbeit. Vor dem Hintergrund gemeinsamer Herausforderungen im Klima- und Umweltschutz standen beim zweitägigen Treffen innovative Lösungsansätze in den Bereichen Klimaschutz, Klimawandelanpassung und Umweltraumplanung im Mittelpunkt.
Zum Auftakt des Besuchs gaben Michael Deflorian, Leiter des Amtes Klimaneutrale Stadt der Landeshauptstadt Innsbruck und Klaus von Zahn, Leiter des Umweltschutzamtes der Stadt Freiburg, in der Stadtbibliothek Innsbruck Einblicke in die Schwerpunkte ihrer Arbeit sowie in aktuelle Projekte ihrer Städte.
Impulse aus Theorie und Praxis
Der fachliche Austausch wurde am folgenden Tag im Innsbrucker Rathaus von Vizebürgermeister Georg Willi eröffnet, der die Freiburger Delegation im Namen der Stadt Innsbruck begrüßte. Anschließend wurde der Austausch in drei thematischen Arbeitsgruppen fortgesetzt. Die Expert:innen diskutierten im Innsbrucker Rathaus unter anderem über kommunale Wärmeplanung, erneuerbare Energien und Energieeffizienz, Strategien im Umgang mit Hitze, Schwammstadt-Konzepte sowie Maßnahmen zur Förderung der Biodiversität und zur nachhaltigen Gestaltung des urbanen Raums. Ziel war es, Erfahrungen auszutauschen, voneinander zu lernen und neue Impulse für die Weiterentwicklung bestehender Projekte zu gewinnen.
„Die Städtepartnerschaft zwischen Innsbruck und Freiburg lebt vom persönlichen Austausch und davon, dass wir voneinander profitieren. Gerade bei Zukunftsthemen wie Klimaschutz und Klimawandelanpassung ist es besonders wertvoll, Erfahrungen zu teilen, erfolgreiche Lösungen kennenzulernen und gemeinsam neue Ideen zu entwickeln. Der direkte Dialog unserer Expertinnen und Experten stärkt nicht nur die Zusammenarbeit zwischen den beiden Städten, sondern bringt auch konkrete Impulse für die Weiterentwicklung unserer Maßnahmen“, betont der für Außenbeziehungen zuständige Vizebürgermeister Georg Willi.
Neben den Fachgesprächen standen auch konkrete Praxisbeispiele auf dem Programm. So erhielten die Gäste aus dem Breisgau Einblicke in das Grundwasser-Anergienetz am Bozner Platz, das von den Innsbrucker Kommunalbetrieben (IKB) vorgestellt wurde. Anschließend besuchten sie den klimafitten DDr.-Alois-Lugger-Platz im Olympischen Dorf, wo innovative Innsbrucker Maßnahmen zur Anpassung an den Klimawandel direkt vor Ort vorgestellt wurden. MF