Projekte mit Mehrwert entwickeln

Stadt Innsbruck und Stift Wilten zeigen Weg vor

(v.l.) Bürgermeister Johannes Anzengruber, Abt Leopold Baumberger (Stift Wilten), Stadträtin Janine Bex und Gemeinderat Benjamin Plach entwickeln in partnerschaftlicher Zusammenarbeit Projekte mit Mehrwert für die Bevölkerung. © Stadt Innsbruck/F.Bär
Konkrete Projekt-Vereinbarungen im Zusammenhang mit dem Prozess zu Vorbehaltsflächen und damit zu leistbarem Wohnen in der Landeshauptstadt sind bereits auf dem Weg. Exemplarisch dafür steht unter anderem die Festlegung von Rahmenbedingungen für die partnerschaftliche Zusammenarbeit zwischen der Stadt Innsbruck und dem Stift Wilten.
Im Rahmen der Vertragsraumordnung wurde vereinbart, dass auf den Grundstücken des Stiftes in Wilten je 50 Prozent geförderter Wohnbau sowie leistbares studentisches Wohnen entstehen soll.

Ein weiteres Projekt ist im Stadtteil Pradl verortet. Stadt Innsbruck und Stift Wilten planen dort gemeinsam ein Projekt mit 100 Prozent gefördertem Wohnbau umzusetzen.

Bürgermeister Johannes Anzengruber begrüßt, dass im Zuge der geplanten Vorbehaltsflächen gemeinsam mit dem Stift Wilten nun Nägel mit Köpfen gemacht werden konnten: „Gerade bei sensiblen Flächen braucht es Dialog und gegenseitiges Vertrauen. Es freut mich sehr, dass wir gemeinsam mit dem Stift Wilten in partnerschaftlichen Gesprächen eine schöne und stimmige Entwicklungslösung gefunden haben. Nach anfänglicher Skepsis ist es durch konstruktive Verhandlungen gelungen, eine echte Win-Win-Win-Situation zu schaffen: für das Stift Wilten, für die Stadt Innsbruck und vor allem für die Menschen, die leistbaren Wohnraum suchen. In den Stadtteilen Wilten und Pradl entstehen damit gemeinsame Projekte für geförderten Wohnbau und studentisches Wohnen – ein Beispiel dafür, wie durch Zusammenarbeit konkrete Lösungen für mehr leistbares Wohnen in unserer Stadt entstehen können.“

„Leistbares Wohnen ist dem Stift Wilten seit vielen Jahrzehnten ein wichtiges Anliegen. Umso mehr freut es mich, dass wir nach einem bekanntlich holprigen Start in Gesprächen mit der Stadt Innsbruck unserem gemeinsamen Ziel nun deutlich nähergekommen sind. In konstruktivem Austausch konnten für die Flächen in Wilten und Pradl Lösungen erarbeitet werden, die für alle Beteiligten ein positives Ergebnis bringen. Sobald die letzten Details geklärt sind und die zuständigen Gremien auf beiden Seiten zustimmen, steht einer baldigen Umsetzung nichts mehr im Wege. Darüber hinaus gibt es bereits weitere Ideen zur Schaffung von leistbarem Wohnraum im Zusammenwirken von Stadt und Stift. Gespräche dazu werden folgen“, Abt Leopold Baumberger OPraem.

„In konstruktiven Gesprächen mit dem Stift Wilten konnten wir mehr als die Hälfte der Fläche für geförderten Wohnbau sichern und direkt in die Vertragsraumordnung einsteigen – ein starkes Beispiel dafür, wie partnerschaftliche Zusammenarbeit leistbaren Wohnraum ermöglicht“, so Planungsstadträtin Janine Bex.

„Es freut mich, dass nun auch mit dem Stift Wilten eine gemeinsame Projektentwicklung im Sinne der Schaffung von leistbarem Wohnraum starten kann", schließt sich SPÖ-Klubobmann Benjamin Plach den Koalitionspartner:innen an. „Besonders positiv ist die gemeinsame Entwicklung einer bisher nur schlecht genutzten Liegenschaft in Pradl. Hier sieht man, dass durch die Gespräche im Rahmen der Vorbehaltsflächen weitere Potenzialgebiete besprochen und einer guten Lösung zugeführt werden können", so Plach abschließend. KR