Reformen im Bildungsbereich auch für Innsbruck positiv

Finanzielle Entlastung und bundesweit einheitliche Qualitätsstandards

Die Stadt Innsbruck war in den Verhandlungsrunden besonders im Bildungsbereich stark engagiert. © Stadt Innsbruck
Am gestrigen Mittwoch, den 1. Juli 2026, wurde die Einigung bei der Reformpartnerschaft Österreich verkündet. Gerade im Bereich Bildung war die Stadt Innsbruck an den Verhandlungsrunden, stellvertretend für alle österreichischen Städte, besonders stark repräsentiert und aktiv beteiligt.
Äußerst positiv aufgenommen wird die Einigung von Vizebürgermeisterin Elisabeth Mayr, die als Vertreterin des Österreichischen Städtebundes in den politischen Verhandlungen im Einsatz war: „Statt eines Fleckerlteppichs an unterschiedlichen Dienstgeberinnen und Dienstgebern sowie Verträgen sind künftig multiprofessionelle Teams gemeinsam an Schulen im Einsatz, um die beste Bildung für alle Kinder zu ermöglichen – das ist für die pädagogische Qualität ein Meilenstein.“ 

Zusätzlich gelinge damit eine erhebliche finanzielle Entlastung für Städte wie Innsbruck, die die qualitätsvolle Ganztagsschule in den letzten Jahren massiv ausgebaut haben, weiter verbessern wollen und dafür dringend finanzielle Mittel benötigen. „Ein jahrelanges bildungspolitisches Kernanliegen des Österreichischen Städtebundes wird damit endlich Wirklichkeit. Das ist eine sehr gute ‚Schulnachricht‘ für Österreich so kurz vor den Ferien“, betont Mayr.  

Bildungsdirektionen als zentrale Anlaufstellen
Werner Leithmayer, Leiter des Innsbrucker Amtes für Schule und Bildung und zugleich Vorsitzender des Bildungsausschusses des Österreichischen Städtebundes, war in den Verhandlungsrunden auf Verwaltungsebene eingebunden: „Der Bildungsrahmenplan in der Elementarpädagogik ist für ganz Österreich besonders wichtig. Wir begrüßen ausdrücklich die Fortschritte auf dem Weg zu bundesweit einheitlichen Qualitätsstandards in der Elementarbildung, hier ist Tirol und Innsbruck aber bereits vorbildhaft fortschrittlich in ganz Österreich unterwegs“, erklärt Leithmayr unisono mit Vizebürgermeisterin Mayr. 

Im Schulbereich werde die Reform jedenfalls besonders spürbar sein: Die Bildungsdirektionen erhalten eine Aufwertung als zentrale Anlaufstellen für Personal- und Unterstützungsstrukturen. Künftig werden alle Berufsgruppen in einer Schule, wie etwa Pädagog:innen, Schulpsycholog:innen, Lehrasissten:innen, vom Bund über die jeweilige Bildungsdirektion finanziert werden.