Rossau wird fit für die Zukunft

Stadt investiert über eine Million Euro in Infrastruktur und Aufenthaltsqualität

Im Straßenraumkonzept der Rossau tut sich was: Unter anderem wird der Kreisverkehr Graben-/Griesauweg neu gestaltet, um das Wirtschaftsgebiet für Zufußgehende und andere Verkehrsteilnehmende zu attraktivieren. © Stadt Innsbruck/C. Rauth
Die Rossau ist mit 1.100 Betrieben und 13.000 Beschäftigten der Wirtschaftsmotor Innsbrucks. Die Stadtkoalition wird nun in die Infrastruktur investieren, damit das Wirtschaftsareal Rossau weiter an Stärke gewinnt.
Im ersten Schritt nimmt die Stadt dafür rund eine Million Euro in die Hand. Das Gesamtkonzept dafür liegt seit Juni 2024 vor. Erarbeitet wurde es unter Unternehmer:innen-Beteiligung von der Standortoffensive Rossau.

„Die Rossau ist der stärkste Wirtschaftsstandort Innsbrucks und gleichzeitig Eintrittspforte zum Baggersee. Mit der Standortoffensive und drei konkreten Umgestaltungen investieren wir gezielt in eine moderne Infrastruktur, mehr Sicherheit und höhere Aufenthaltsqualität – für Betriebe, Beschäftigte und alle Menschen, die hier unterwegs sind“, betont Bürgermeister Johannes Anzengruber.

• Kreuzungsbereich Archenweg/Grabenweg
Der gesamte Kreuzungsbereich Archenweg-Grabenweg ist bisher eine höchst unübersichtliche Kreuzung unweit des Baggersees. Jetzt wird die Kreuzung übersichtlich gestaltet und entsiegelt. Im Herbst 2026 entstehen Gehsteige, moderne Radinfrastruktur, geordnete Parkzonen sowie neue Grün- und Aufenthaltsbereiche. Konzipiert wurde diese Optimierung gemeinsam mit dem Quartiersmanagement und den ansässigen Betrieben.

• Gehsteig Rossaugasse
Mit dem Lückenschluss eines rund 250 Meter langen Gehsteigs in der Rossaugasse entsteht endlich eine durchgängige Fußgänger:innenverbindung.

• Kreisverkehr Graben-Griesauweg
Außerdem kommt es zu Verbreiterungen der Gehwege im Bereich des stark befahrenen Kreisverkehrs Grabenweg/Griesauweg. Insbesonders südlich des Grabenweges werden das fehlende Teilstück vom Gehsteig bis zum Soho-Gebäude sowie der Radweganschluss ergänzt und zusätzlich zum Schutzweg eine Radfurt in Richtung Norden markiert.

Mehr Aufenthaltsqualität und Sicherheit
„Wir bringen die Rossau samt Baggersee auf den Stand der Zeit: wir entsiegeln und begrünen, wir schaffen Sicherheit für alle Verkehrsteilnehmer:innen - genau jene Ziele, die wir mit der Standortoffensive von Beginn an verfolgt haben. Mit dem ersten Innsbrucker ‚Pocket-Park‘ steht künftig eine Art Mini-Park für die Arbeitspausen zur Verfügung“, so Stadträtin Mariella Lutz.

„Kürzere Wege“ und sichere Querungen für Fußgänger:innen und Radfahrer:innen
„Nach der Neuordnung des Parkraums und neuen Stadtrad-Stationen setzen wir die Weiterentwicklung der Rossau konsequent fort. Ab Ende des Jahres erarbeiten wir gemeinsam mit den Unternehmer:innen die nächsten Schritte für ein zukunftsorientiertes Straßenraum- und Mobilitätskonzept“, betont Klima-, Mobilitäts- und Stadtplanungsstadträtin Janine Bex.

„All diese Veränderungen sind erst durch unseren offenen Dialog mit allen Beteiligten in Bewegung geraten. Diese einschneidenden Gestaltungen im Straßenraum verändern das Gebiet sehr zum Positiven“, freut sich Quartiersmanagerin Gudrun Pechtl.