Schulwege: Wo Innsbruck heuer noch sicherer wird

Bauliche Verbesserungen, “Achtung Kinder”-Verkehrszeichen und doppelt soviele Schülerlotsen zum Schulstart

Gemeinsam für mehr Sicherheit am Schulweg: Bürgemeister Johannes Anzengruber, Stadträtin Mariella Lutz, Vertreter der MÜG mit Schüler:innen vor dem Bundesrealgymnasium Adolf Pichler Platz © Stadt Innsbruck/F. Bär
Mit dem Schulbeginn am 14. September beginnt für Tausende Innsbrucker Kinder, darunter 1.100 Erstklassler, wieder der tägliche Weg in die Schule. Da rücken die Schulwege in den Fokus: Dabei setzt die Stadt auf übersichtliche Gestaltung und Entschärfung von Gefahrenstelle.

„Unser Ziel ist klar: Kinder sollen sicher und möglichst selbstständig zur Schule kommen. Deshalb schauen wir bei den Schulwegen genau hin und verbessern dort, wo es für Kinder und Familien konkret etwas bringt”, betont Bürgermeister Johannes Anzengruber.

Mariella Lutz, die für Tiefbau zuständige Stadträtin ergänzt: „Wir optimieren die Schulwege Schritt für Schritt in allen Stadtteilen. Oft reichen kleine Maßnahmen wie bessere Sichtbeziehungen, klare Querungen oder Bodenmarkierungen, um für Kinder und alle Verkehrsteilnehmer spürbar mehr Sicherheit zu schaffen.”

 

Mehr Schülerlotsen für sichere Schulwege

Zum Schulstart verdoppelt die Stadt die Unterstützung durch Schülerlots:innen. Gemeinsam mit Infrastruktur, Beschilderung und der MÜG werden damit besonders stark frequentierte Übergänge besser abgesichert.

„Wir wollen, dass die Kinder sicher in die Schule kommen und setzen daher auf ein Gesamtpaket aus Infrastruktur, Beschilderung und persönlicher Unterstützung. Mit doppelt so vielen Schülerlots:innen können wir an besonders stark frequentierten Übergängen noch präsenter sein und Schulwege sicherer machen“, betont der Bürgermeister.

Schulwegsicherheit gemeinsam stärken

Auch Eltern leisten einen wichtigen Beitrag: Gerade Schulanfänger:innen sollten den Schulweg vor Schulbeginn gemeinsam üben und sichere Querungsstellen kennenlernen. Helle Kleidung und Reflektoren erhöhen zudem die Sichtbarkeit – besonders in der dunkleren Jahreszeit.

 

Die konkreten Neuerungen in den Stadtteilen hier im Detail:

Über die Sommermonate wurden etwa im Stadtteil Arzl mehrere punktuelle Verbesserungen vorgenommen:

  • Kalkofenweg: Parkstopper und Bodenmarkierungen für Fußgänger:innen
  • Westlicher Framsweg: zusätzliches Verkehrsschild und Bodenmarkierungen für Fußgänger:innen
  • Framsweg: Gehsteigvorziehung
  • Alois-Schrott-Straße: Fahrbahnverengung und Gehsteig durch Bodenmarkierungen und Poller bei Hausnummer 14 sowie Bodenmarkierungen für Fußgänger:innen und Poller auf Höhe Hausnummer 24
  • Kirche, östlicher Eingang: Aufstellfläche für Fußgänger:innen und Grünfläche; ein Baum wird noch im November gepflanzt
  • Kreuzgasse: Bodenmarkierungen für Fußgänger:innen

Genauso im Saggen: Dort wurde die Sennstraße zur Einbahn und damit ein Schutzweg entlang der Erzherzog-Eugen-Straße möglich. In der Gänsbacherstraße wurde der Gehsteig vorgezogen und somit eine sichere Querungsstelle geschaffen. Weitere Maßnahmen im Bereich Goethestraße/Schillerstraße sind beschlossen. Auch in Pradl entstehen in der Kranewitterstraße im Schulumfeld sichere Wege und Querungen.

Zusätzliche Verkehrszeichen „Kinder“ in allen Stadtteilen

Ergänzend zu den baulichen Maßnahmen bringt der Straßenbetrieb an 19 Stellen im Umfeld Innsbrucker Schulen zusätzliche Verkehrszeichen „Achtung Kinder“ an – nachfolgend die Liste:

  • Volksschule Angergasse: Tiergartenstraße
  • Volksschule Arzl: Framsweg sowie Kreuzungsbereich Schobergasse/Schlöglgasse
  • Volksschule Dreiheiligen / Freie Waldorfschule: Dreiheiligenstraße im Bereich der Kreuzung mit der Jahnstraße
  • Volksschule Fischerstraße: Franz-Fischer-Straße
  • Volksschule Igls-Vill: Igler Straße im Bereich des Schutzwegs
  • Volksschule Innere Stadt: Angerzellgasse
  • Volksschule Mariahilf: Dr.-Sigismund-Epp-Weg sowie Höttinger Au
  • Volksschule Mühlau: Kirchgasse sowie Anton-Rauch-Straße
  • Volksschule St. Nikolaus: Bereich vor dem Schulgebäude
  • Volksschule Pradl Ost: Kranewitterstraße sowie Siegmairstraße
  • Volksschule Reichenau: Wörndlestraße
  • Schule am Inn: Santifallerstraße sowie Hutterweg
  • Volksschule Sieglanger: Sieglangerufer
  • Mittelschulen Gabelsbergerstraße und Pembauerstraße: Reichenauer Straße
  • Mittelschule Reichenau: Burghard-Breitner-Straße

Geschwindigkeitsanzeigen (Temposmiley’s) vor Volksschulen

Bis Ende 2026 werden an weiteren 9 Volksschulen (Schulen mit vermehrtem KFZ-Aufkommen) in Innsbruck dauerhaft Geschwindigkeitsanzeigen aufgestellt.

  • Volksschule Allerheiligen
  • Volksschule Sieglanger
  • Volksschule am Inn
  • Volksschule Altwilten
  • Volksschule Saggen – Siebererschule / Elementary School
  • Volksschule Dreiheiligen / Freie Waldorfschule
  • Volksschule Mühlau
  • Volksschule Pradl Ost
  • Schülerhort Kaysergarten

Bei weiteren 8 Volkssschulen befinden sich bereits Geschwindigkeitsanzeigen. SAKU