Schwimmkurse retten Leben

Angebot der Stadt Innsbruck für geflüchtete Menschen

Zum dritten Mal werden die Schwimmkurse für Menschen mit Fluchtgeschichte seitens Stadt Innsbruck und Land Tirol mit der IKB AG organisiert. Im Bild Stadträtin Janine Bex (li.) mit Rita Scherer (IKB). © Stadt Innsbruck/A. Steinacker
Auf großes Interesse stoßen auch heuer wieder die Schwimmkurse, die die Integrationsstelle der Stadt Innsbruck für Menschen mit Fluchtgeschichte im Freibad Tivoli anbietet. Mit mehr als 25 Teilnehmer:innen sind die Kurse sehr gut gebucht.
„Schwimmen zu können ist eine wichtige Alltagskompetenz. Es schafft Sicherheit, stärkt das Selbstvertrauen und ermöglicht vielen Menschen, Freizeit- und Bewegungsangebote eigenständig zu nutzen“, betont Integrationsstadträtin Janine Bex: „Gerade für Frauen und Jugendliche eröffnet das Schwimmenlernen oft einen neuen Raum der Teilhabe und Selbstständigkeit. Wer schwimmen kann, bewegt sich freier durch den Alltag und gewinnt ein Stück Selbstvertrauen und Unabhängigkeit dazu.“

Gute Kooperation
Die Kosten für die Kurse tragen je zur Hälfte Stadt Innsbruck und Land Tirol. Die Innsbrucker Kommunalbetriebe AG (IKB) übernimmt die Kosten für den Eintritt und stellt auch mehrsprachige Informationsfolder (Englisch, Arabisch, Dari) zur Sicherheit in Schwimmbädern zur Verfügung: www.ikb.at/baeder/sicherheit.

Organisiert werden die Kurse heuer bereits zum dritten Mal. Dank der engagierten Schwimmlehrer:innen der Schwimmschule „Schwimmwerk e. U.“ fördert das Angebot nicht nur die Sicherheit im Wasser, sondern macht den Teilnehmer:innen auch sichtlich Spaß.