Sicher am Rad in Mariahilf

Wichtige Kreuzung der Rad- und Fußwege neu gestaltet

Für mehr Sicherheit der Verkehrsteilnehmer:innen in Mariahilf: Stadträtin Mariella Lutz mit (v.l.) Thomas Klingler (Amtsvorstand Grünanlagen), Christian Schoder (Grünanlagen, Planung und Bau), Richard Müller (Polier Straßenmeisterei) und Hermann Stackler (Amt Straßenbetrieb). © Stadt Innsbruck/A. Steinacker
Die stark frequentierte Rad- und Gehwegkreuzung im Bereich Spielplatz „Mariahilfpark“ wurde in den vergangenen Wochen neu gestaltet. Die Ausführung erfolgte in Zusammenarbeit der drei städtischen Ämter Tiefbau, Straßenbetrieb und Grünanlagen.
„Der gesamte Bereich wurde nun sicher und ansprechend angelegt. An dieser Stelle treffen die von Hötting kommenden Radfahrenden auf den Inntalradweg – dementsprechend groß ist das Aufkommen an Radfahrenden und Fußgängern“, betont Stadträtin Mariella Lutz: „Ziel war es selbstverständlich auch, die stattliche Platane zu erhalten, die dem neu gestalteten Platz mit Sitzbänken und Blumeninsel großzügigen Schatten spendet. Der Radweg führt nun sicher als ‚Umfahrung‘ um den Baum herum und auch der Zugang zum angrenzenden Spielplatz ist nun dank der neuen Wegführung mit neuen Radständern gefahrlos möglich.“

Neue Wegführung, Belag erneuert
An diesem Kreuzungspunkt des von Norden kommenden Geh- und Radwegs aus dem Kirschental sowie des Inntalradweges gab es dringenden Handlungsbedarf. Durch Wurzelaufwürfe der großen Platane war der Radwegbelag in diesem Bereich in einem schlechten Zustand und daher mit einem Gefahrenschild gekennzeichnet. Die Wurzeln dieses stattlichen Baumes (Platanus acerifolia ‚Hispanica‘), mit einem Stammumfang von ca. drei Metern und einer Höhe von ca. 25 Metern, dessen Stamm bereits bis zur Radwegkante heranreichte, hatten den Belag aufgebrochen. Umgesetzt wurde nun eine „Umfahrung“ des Baumes. Der Gehweg wird auf Höhe des östlichen Spielplatzzugangs separat geführt und durch eine Grünfläche vom Radweg getrennt.

Gelungenes Gemeinschaftsprojekt
Die Neutrassierung, die Verrohrung der Beleuchtung sowie die Pflasterungsarbeiten und die Asphalttragschicht wurden durch das Amt Straßenbetrieb ausgeführt. Die Organisation, Planung, Oberbauleitung und Begrünung erfolgte durch das Amt Grünanlagen. Das Amt Tiefbau stellte die finanziellen Mittel zur Verfügung. Dank der Eigenleistungen der Stadt belaufen sich die Kosten auf ca. 55.000 Euro. AS