Der Jahreswechsel steht unmittelbar bevor: Je näher die Silvesternacht rückt, umso lauter und bunter kracht es ab und an in Innsbrucks Straßen. Trotz der Vorfreude auf das Fest sollte man jedoch nicht vergessen, dass Privatfeuerwerke nicht nur viele Menschen und Tiere stören, sondern auch ein hohes Gefahrenpotential bergen und – nicht zuletzt – sogar ungesetzlich sind.
In diesem Zusammenhang erinnert das Amt für Allgemeine Sicherheit und Veranstaltungen erneut an die gesetzlichen Bestimmungen: Gemäß Pyrotechnikgesetz ist das Abbrennen von Feuerwerkskörpern und sonstigen pyrotechnischen Gegenständen (Raketen, Knallkörpern, usw.) ab der Kategorie F2 innerhalb des Ortsgebietes verboten. Dies gilt natürlich auch für die Silvesternacht. Die Einhaltung dieser Bestimmung wird überwacht – im Falle einer Anzeige droht eine Verwaltungsstrafe.
Anders verhält es sich mit dem Innsbrucker Bergsilvester, das ein behördlich genehmigtes Feuerwerk ist. Im zentralen Stadtgebiet sind dafür zusätzliche Feuerwehrkräfte im Einsatz, um vor Ort schnell eingreifen zu können und mögliche Kleinbrände sofort abzulöschen.
Vizebürgermeister und Feuerwehrreferent Christoph Kaufmann appelliert an die Bevölkerung, das Verbot der Verwendung von pyrotechnischen Gegenständen im Stadtgebiet ernst zu nehmen: "Wer sich nicht an das Verbot hält, riskiert nicht nur eine Verwaltungsstrafe, sondern gefährdet auch seine Umwelt, da die Gefahr von Wald- und Balkonbränden steigt. Ich empfehle den Innsbruckerinnen und Innsbruckern, stattdessen das eindrucksvolle Bergsilvester zu genießen. So erleben Sie den Jahreswechsel entspannt und risikofrei." (KS)
Sicherheitstipps für Silvester (außerhalb des Stadtgebietes!)
- Lesen Sie die Gebrauchsanweisung für das Feuerwerk bereits am Silvester-Nachmittag in Ruhe und aufmerksam durch.
- Bewahren Sie Feuerwerkskörper unbedingt getrennt von Zündhölzern und Feuerzeugen auf.
- Halten Sie nie den gesamten Feuerwerksvorrat in einem Sack oder in einem Karton bereit.
- In der Silvesternacht sollten Fenster und Balkontüren geschlossen bleiben.
- Halten Sie einen gefüllten Wasserkübel bereit und beachten Sie Sicherheitsabstände und Flugbahnen der Raketen.
- Beachten Sie, dass in Waldnähe die Gefahr von Waldbränden durch unkontrolliertes Abfeuern permanent gegeben ist.
- Feuerwerkskörper niemals aus der Hand abschießen.