Ein wichtiger Meilenstein für die Innsbrucker Bäderlandschaft ist erreicht: Aus 55 Einreichungen wurde das Projekt von Innauer-Matt Architekten von der Jury einstimmig zum Sieger des Architekturwettbewerbs für die Erweiterung und Modernisierung des Hallenbads Höttinger Au gewählt.
Geplant sind eine neue Schwimmhalle mit 25-Meter-Becken und Lehrschwimmbecken sowie die Sanierung des bestehenden Hallenbads. Die Fertigstellung ist für 2029, die Inbetriebnahme für 2030 vorgesehen.
„Das ist eines der großen Projekte dieser Periode. Wir investieren gezielt in das, was Innsbruck als Stadt zum Leben braucht: ein starkes Sport- und Freizeitangebot für die Menschen vor Ort. IKB und Stadt tragen die wesentliche Finanzierung, zusätzlich unterstützt das Land Tirol das neue Hallenbad über den Bädertopf. Gemeinsam schaffen wir damit die Grundlage für eine Investition, von der Kinder, Familien, Schulen und Vereine langfristig profitieren“, betont Bürgermeister Johannes Anzengruber.
Ein Gewinn für den Alltag der Innsbrucker:innen
„Schwimmen gehört zu den wichtigsten Fähigkeiten, die Kinder lernen können. Schwimmen lernen rettet Leben. Gleichzeitig brauchen unsere Schulen und Vereine mehr Möglichkeiten für Training und Kurse. Wir schaffen hier nicht nur ein neues Gebäude, sondern bessere Chancen für Bewegung, Gesundheit und Gemeinschaft – und das für viele Generationen“, betont Vizebürgermeisterin Elisabeth Mayr.
Investition in die Zukunft des Standorts
„Das Siegerprojekt macht aus dem Hallenbad einen echten Mehrwert für die Höttinger Au: Wir stärken eine wichtige Infrastruktur für Kinder, Familien, Schulen und Vereine und schaffen zugleich mit neuen Bäumen, attraktiven Freiräumen und einer markanten Holzfassade einen neuen Treffpunkt für das Viertel. Die Bevölkerung hat sich diese Aufwertung verdient“, betont Planungsstadträtin Janine Bex.
Mit dem einstimmigen Juryentscheid ist der Architekturwettbewerb abgeschlossen. Im nächsten Schritt wird mit dem erstgereihten Planungsteam das Verhandlungsverfahren über die weiteren Planungsleistungen aufgenommen. Danach folgen die Auftragsverhandlungen, die Konkretisierung der Planung und Umsetzungsschritte für die erforderlichen Beschlüsse im Stadtsenat und im Gemeinderat im Oktober.