Stadt Innsbruck unterzeichnet Vereinbarung zur naBe-strategischen Partnerschaft mit BMLUK

Innsbruck wird neuer strategischer Partner des naBe-Aktionsplans

Umweltminister Norbert Totschnig und Bürgermeister Johannes Anzengruber bei der Unterzeichnung der Urkunde. © Stadt Innsbruck/D. Jäger
Das Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Klima- und Umweltschutz, Regionen und Wasserwirtschaft (BMLUK) und die Stadt Innsbruck haben eine Vereinbarung zur strategischen Partnerschaft unterzeichnet. Damit bekennt sich die Landeshauptstadt klar zu einer nachhaltigen öffentlichen Beschaffung und setzt ein starkes Zeichen für Klima- und Umweltschutz, soziale Verantwortung sowie regionale Wertschöpfung. Begleitet wird die Umsetzung von der naBe-Plattform der Bundesbeschaffung GmbH (BBG), die öffentliche Auftraggeber bei der nachhaltigen Beschaffung unterstützt.
Umweltminister Norbert Totschnig: „Mit der Stadt Innsbruck gewinnt das naBe-Partnernetzwerk eine wichtige kommunale Partnerin. Nachhaltige Beschaffung bedeutet Weitblick: Sie verbindet Qualität, soziale Verantwortung und Umweltbewusstsein. Ich freue mich, dass die Landeshauptstadt Tirols diesen Weg gemeinsam mit uns weiter stärkt.“

Bürgermeister Johannes Anzengruber: „Innsbruck sammelt Abfall mittels e-LKW, fährt 1 Million Mal mit dem Stadtrad und rüstet das Rathaus Schritt für Schritt auf LED um - mit der naBe-strategischen Partnerschaft bauen wir diese und viele andere Initiativen weiter aus. Gerade in der städtischen Beschaffung baut die Stadt auf Nachhaltigkeit. Wir freuen uns auf den Austausch im Netzwerk und die intensivierte Zusammenarbeit mit dem BMLUK und der BBG.“

Zielsetzungen der naBe-strategischen Partnerschaft
Die Zusammenarbeit orientiert sich an den Zielen des naBe-Aktionsplans: nachhaltige Beschaffung nach einheitlichen Kriterien, die Reduktion von Klima- und Umweltbelastungen sowie die Stärkung regionaler Wertschöpfung. Als Landeshauptstadt und bedeutende öffentliche Auftraggeberin übernimmt Innsbruck dabei eine wichtige Vorbildfunktion. Bereits heute setzt die Stadt zahlreiche Maßnahmen um. So wird der kommunale Fuhrpark laufend elektrifiziert. Bis 2028 sollen elf weitere vollelektrische Nutzfahrzeuge sowie 13 Ladepunkte errichtet werden. Zusätzlich stehen den Mitarbeitenden des Stadtmagistrats Pool-E-Fahrzeuge und E-Bikes für dienstliche Wege zur Verfügung.

BBG-Geschäftsführer Martin Ledolter: „Die BBG unterstützt öffentliche Auftraggeberinnen und Auftraggeber dabei, nachhaltige Beschaffung praxistauglich umzusetzen. Mit der Stadt Innsbruck gewinnt das naBe-Netzwerk eine Partnerin, die nachhaltige Beschaffung auf kommunaler Ebene wirksam verankern kann. Gemeinsam können wir Know-how bündeln und konkrete Wirkung in der Praxis erzielen.“

Nachhaltige Beschaffung als Beitrag zur kommunalen Verantwortung
Nachhaltige Beschaffung leistet einen erheblichen Beitrag, ökologische, soziale und wirtschaftliche Verantwortung in der kommunalen Verwaltung wirksam zu verankern. Städte und Gemeinden verfügen mit ihren Beschaffungsentscheidungen über zentrale Hebel, um klimafreundliche Lösungen, faire Lieferketten, langlebige Produkte, Ressourcenschonung und regionale Wertschöpfung zu unterstützen.

Mit der Stadt Innsbruck gewinnt das naBe-Partnernetzwerk eine weitere bedeutende öffentliche Auftraggeberin, die nachhaltige Beschaffung als Hebel für Umwelt- und Klimaschutz, soziale Verantwortung und langfristige Wirkung versteht. Die naBe-Plattform freut sich auf die Zusammenarbeit und auf den gemeinsamen Beitrag zur Weiterentwicklung nachhaltiger öffentlicher Beschaffung in Österreich.