In ihrer zweitägigen Regierungsklausur hat die Koalition der Stadt Innsbruck sich gemeinsam mit der Führungsriege im Magistrat auf einen klaren Budgetkurs für stabile, nachhaltige Finanzen verständigt.
Bereits 2025 wurden Finanzexpert:innen der Universität Innsbruck mit einer umfassenden Analyse aller Budgetposten beauftragt. Auf dieser Basis haben Bürgermeister Johannes Anzengruber, Vizebürgermeister Georg Willi, Vizebürgermeisterin Elisabeth Mayr und die Stadträtinnen Mariella Lutz und Janine Bex konkrete Maßnahmen, insbesondere zur Reduktion von Personal- und Sachaufwand, vorgenommen.
Ziel ist ein ausgeglichenes Budget, das Innsbruck zukunftssicher macht
Für ein ausgeglichenes Budget plant Bürgermeister Johannes Anzengruber in seiner Funktion als Finanzreferent jährliche Einsparungen. Es werden alle Anstrengungen unternommen, um die Stadtfinanzen bis 2030 auszugleichen: „Ziel ist ein stabiler Haushalt ohne Defizit. Grundlage dafür ist ein sorgfältiger und verantwortungsvoller Umgang mit den finanziellen Mitteln: Geplant sind Effizienzsteigerungen im Magistrat, strukturelle Anpassungen im Personalbereich sowie maßvolle Gebührenanpassungen."
Innsbruck arbeitet mit Universität an nachhaltiger Finanzstrategie
Die Stadt Innsbruck wird in diesem Prozess zur Budgetkonsolidierung von ausgewiesenen Finanzexperten der Universität Innsbruck (Institut für Banken und Finanzen) begleitet und beraten. Univ. Prof. DDr. Jürgen Huber, Leiter des wissenschaftlichen Teams, unterstreicht: „Die Umsetzung von notwendigen Einsparungen zur Konsolidierung des städtischen Haushalts ist im Gesamtbudget der Stadt Innsbruck darstellbar. Die Kombination von eingesparten Planstellen durch Pensionierungen und effiziente Organisation, reduzierten Ausgaben bei den Investitionszuschüssen und Sachleistungen sowie erhöhten Gebühren wird das Innsbrucker Stadtbudget nachhaltig auf gesunde Beine stellen.“
Sparsam wirtschaften und neue Spielräume für Investitionen schaffen
Die Koalition trägt diesen Kurs mit. Vizebürgermeister Georg Willi unterstreicht eine sozial verträgliche Umsetzung, während Vizebürgermeisterin Elisabeth Mayr auf die wachsenden Anforderungen insbesondere im Bereich Kinderbildung hinweist. Die Stadtkoalition ist sich einig: „Es geht nicht um reines Sparen, sondern darum, finanzielle Spielräume für wichtige Zukunftsinvestitionen zu schaffen. Klare Prioritätensetzung, ein sparsamer Mitteleinsatz, Optimierung durch strukturelle Organisation beim Personaleinsatz sowie Einsparungen durch Nicht-Nachbesetzungen bei natürlichen Abgängen in den kommenden Jahren, schaffen Spielräume für Investitionen. Stabile Finanzen und wirtschaftliche Zuversicht gehören zusammen. Innsbruck will nicht nur konsolidieren, sondern ein Umfeld schaffen, das Menschen und Unternehmen ermutigt zu investieren, zu konsumieren und damit die wirtschaftliche Entwicklung aktiv zu stärken.“
Schieflage erfolgreich korrigieren
Laut Analyse der Uni-Experten wird die Stadt mit Gegenmaßnahmen die Schieflage erfolgreich korrigieren können. Die Stadtkoalition will neben den bereits wirksamen Maßnahmen – etwa das eingeführte Budgetcontrolling, bereits erfolgten Reduktionen bei Dienstposten oder einer 10% Haushaltssperre – mit dem Budget 2027 weiter gegensteuern. Damit kommen Verwaltung und Politik den Empfehlungen des Finanzbeirates der Stadt Innsbruck nach. Bürgermeister Anzengruber abschließend: „Wir erledigen unsere Hausaufgaben und bekräftigen gleichzeitig unsere Forderungen gegenüber Bund und Land, einer fairen Verteilung von Aufgaben und Finanzmitteln endlich nachzukommen!“ ASA