Stadtkoalition: Verantwortungsvoll Weichen für den Kubus stellen

Klare Rahmenbedingungen schaffen gute Zukunftsperspektive

Vier Interessensbekundungen für den Pavillon vor dem Landestheater befinden sich in der Endauswahl. © Stadt Innsbruck/W. Giuliani
Die Stadt Innsbruck hat die Interessent:innensuche für den Pavillon am Landestheater-Vorplatz bereits 2024 gestartet. Nach einem Anschlag auf der Amtstafel mit Frist bis 9. Februar 2026 befinden sich nunmehr vier Interessensbekundungen – teils mit nachgebesserten Konzepten – in der Endauswahl.
„Unser gemeinsames Ziel war es, für den Kubus klare, transparente und faire Rahmenbedingungen zu schaffen. Dazu gehören eindeutige vertragliche Verhältnisse und eine tragfähige Zukunftsperspektive für diesen hochwertigen Standort in der Innsbrucker Innenstadt – eingebettet in das kulturelle Umfeld von Landestheater, Haus der Musik, Hofburg, Volkskunstmuseum und Universität“, erklären Bürgermeister Johannes Anzengruber sowie die Vizebürgermeister Georg Willi und Elisabeth Mayr unisono ihr verantwortungsvolles Vorgehen für eine optimale Nutzung des Objektes in Top-Lage.

Die gewählte Vorgehensweise folgte dem bewährten Modell des Bestbieter:innenprinzips. Die Kriterien des besten Angebots sind durch eine Matrix definiert, die von der städtischen Liegenschaftsverwaltung aufgestellt wurde. Unter den vier potenziellen Betreiber:innen wird nun eine sorgfältig abgewogene und nachvollziehbare Auswahl getroffen. Der Abschluss dieser Vergabe ist für den März-Gemeinderat vorgesehen.

Der Fahrplan im Detail: Auf Sanierungsbeschluss erfolgt Neuvergabe
Das „Kubus“-Gebäude ist stark sanierungsbedürftig. Das Gutachten eines gerichtlich beeideten Bausachverständigen (Baupuls GmbH) bestätigt dies und dokumentiert die baulichen Mängel. Ohne Sanierung sind somit weder die weitere Nutzung und damit auch keine Vermietung möglich. Das bisherige Prekarium muss aufgrund des baulichen Zustands beendet werden. 

Damit wird der erste Schritt gesetzt, damit die Sanierung mit geschätzten Kosten von rund 481.000 Euro durch die Innsbrucker Immobilien Service GmbH starten (IISG) kann. Die Auflösung des bestehenden Prekariums wird im nächsten Stadtsenat beschlossen. Die Beauftragung der notwendigen Sanierungsmaßnahmen erfolgt erst nach Unterzeichnung der Vereinbarung mit dem künftigen Betreiber. „Erst wenn feststeht, wer den Standort künftig betreibt, sind die Investitionskosten für die Sanierung gerechtfertigt“, hält Bürgermeister Anzengruber fest.

Vertiefende Gespräche führen zum Zuschlag
Die Stadtkoalition trägt gemeinsam Verantwortung für eine optimale Nutzung der Liegenschaft: Dazu werden die Verantwortungsträger:innen in den nächsten Tagen vertiefende Gespräche mit den einzelnen Projektwerber:innen über ihre jeweiligen Konzepte führen. Mit einem Beschluss im März-Gemeinderat wird nach sorgfältiger Abwägung einer der vier Angebotsleger:innen den Zuschlag erhalten. 

„Bei der Entscheidung für die zukünftige Nutzung des Kubus stehen für uns wirtschaftliche Stabilität, klare vertragliche Regelungen, Planungssicherheit für den Betreiber und die Stadt sowie eine nachhaltige Qualitätssicherung des Standorts im Vordergrund“, erklärt Bürgermeister Anzengruber.

Der Bürgermeister und seine Koalitionspartner:innen Georg Willi und Elisabeth Mayr nehmen die Verantwortung für eine gesicherte Zukunft des Pavillons ernst: „Nach Abschluss dieses Verfahrens können wir in dieser Bestlage der Innsbrucker Innenstadt einen guten Mehrwert für die Bevölkerung schaffen.“ASA