Am 30. und 31. März 2026 fand in Innsbruck die vierte Sitzung der Arbeitsgruppe Ordnungsämter und Ordnungsdienste des Österreichischen Städtebundes statt.
Getagt wurde in den Räumlichkeiten des Amtes für Allgemeine Sicherheit und Veranstaltungen in der Schlachthofgasse, das auch als Gastgeber fungierte und zu Beginn seine Aufgaben und Tätigkeitsbereiche vorstellte. An der Tagung nahmen zudem Vertreter:innen aus Klagenfurt, Wels, Graz, Wiener Neustadt und Linz teil.
Im Vordergrund standen neben dem Fachaustausch zu aktuellen Herausforderungen insbesondere Fragen der Beschaffung und Erprobung von Ausrüstung. Dazu erfolgte ein Austausch mit einem Vertreter der Bundesbeschaffung GmbH (BBG) zu Beschaffungsthemen für Städte und Gemeinden. Am zweiten Tag stand unter anderem eine Präsentation des Vorfallmanagements des Ordnungsdienstes der Stadt Linz auf dem Programm, gefolgt von einem offenen Austausch zu weiteren aktuellen Fragestellungen im Bereich der städtischen Sicherheitsarbeit.
„Der regelmäßige Vernetzung zwischen den Städten ist ein zentraler Baustein für eine moderne und effiziente Sicherheitsarbeit. Wir profitieren alle davon, wenn Erfahrungen geteilt und gemeinsam Lösungen entwickelt werden“, betont der für die städtische Sicherheit verantwortliche Bürgermeister Johannes Anzengruber und ergänzt: „Gerade im Bereich der Beschaffung und der praktischen Einsatzorganisation zeigt sich, wie wichtig abgestimmte Vorgehensweisen und gegenseitige Einblicke sind.“
Auch Amtsleiter Christian Schneider unterstreicht den Mehrwert der Tagung: „Die Arbeitsgruppe bietet eine wertvolle Plattform, um konkrete Herausforderungen aus der Praxis zu diskutieren und voneinander zu lernen. Der direkte Dialog stärkt die Qualität unserer Arbeit nachhaltig.“
Österreichischer Städtebund
Der Österreichischer Städtebund vertritt die Interessen der Städte und größeren Gemeinden Österreichs und fördert den interkommunalen Austausch in zentralen Zukunftsfragen – von Sicherheit und Infrastruktur bis hin zu Digitalisierung und Nachhaltigkeit. Arbeitsgruppen und Ausschüsse dienen dabei als wichtige Foren für Wissenstransfer und gemeinsame Weiterentwicklung. MF