Die Stadt Innsbruck erweitert ihre Ferienbetreuungsangebote kontinuierlich. Um den steigenden Bedarf zu decken, sollen ab Sommer 2026 weitere 70 Plätze zur Verfügung stehen. Neu hinzu kommen die Kindergärten Mühlau (zwei Gruppen) und Schützenstraße (zwei Gruppen), die ab kommendem Sommer ebenfalls für die Ferienbetreuung geöffnet sind.
Qualitätsvoller Ausbau der Sommerbetreuung
„Obwohl wir unser Platzkontingent in den vergangenen Jahren stetig erhöht haben, sind die Kapazitäten für die Ferienbetreuung in den städtischen Kindergärten zur Gänze genutzt. Waren im Sommer 2024 neun von 29 städtischen Kindergärten geöffnet, so waren es 2025 bereits elf Kindergärten und in diesem Sommer werden erstmals 13 städtische Kindergärten geöffnet sein. Aus 660 verfügbaren Plätzen im vorletzten Sommer werden heuer 825 städtische Kindergartenplätze – ein neuer Rekord. Der Fokus liegt dabei insbesondere am Ausbau an Mittagstisch- und Ganztagsplätzen, da diese gerade für berufstätige Eltern essenziell sind. Diesen Weg des qualitätsvollen Ausbaus müssen wir im Sinne der Kinder und Familien konsequent weitergehen“, betont Vizebürgermeisterin Elisabeth Mayr den weiter wachsenden Bedarf.
Personal flexibler einsetzbar
Die Statistik für den Sommer 2025 zeigt, dass die Plätze der Ferienbetreuung an den geöffneten Standorten mit bis zu 400 Kindern je Einrichtung besetzt wurden – was einer durchschnittlichen Nutzung von rund 48 Kindern pro Woche und Betrieb entspricht. Zu den am meisten frequentierten Einrichtungen gehörten die städtischen Kindergärten In der Au (379 Kinder), Innerkoflerstraße (343 Kinder), Reichenau Süd (404 Kinder), St. Nikolaus (383 Kinder) und „Kinder am Tivoli“ (354 Kinder).
„Die aktuellen Entwicklungen bestätigen, dass wir mit dem qualitativen Ausbau unserer Einrichtungen den richtigen Weg eingeschlagen haben. Durch die Kombination von pädagogischem Fachpersonal mit Ferienregelung sowie ganzjährig beschäftigtem Personal kann die Betreuung zunehmend auch in den Ferienzeiten sichergestellt werden. Die unterschiedlichen Vertragsmodelle ermöglichen es, Personalkapazitäten flexibel und bedarfsgerecht zu planen. Daher ist ein schrittweiser Ausbau nicht nur sinnvoll, sondern notwendig, um Betreuungskontinuität und pädagogische Qualität langfristig gewährleisten zu können“, erklärt Martina Zabernig, Amtsvorständin für den Bereich Kinder, Jugend und Generationen.
Besonders wichtig, ist, dass die im Sommer geöffneten Kindergärten mit attraktiven und kühlen Gartenbereichen ausgestattet sind und sich somit auch an Hitzetagen für Bildung und Betreuung eignen. In einigen Kindergärten sind Sanierungsarbeiten oder Bautätigkeiten fällig, diese Standorte scheiden für die Sommerbetreuung aus. MD/AS