Streetart wird wieder gefördert

Ausschreibung für das Stipendium läuft bis 30. April 2026

Der Künstler Gabriel Pitcher erhielt das Streetart-Stipendium 2024 – hier sein Werk „Bubble Cape Hero“ in der Schlachthofgasse 1. © Gabriel Pitcher
Die Stadt Innsbruck schreibt zur Förderung von Streetart im Stadtgebiet von Innsbruck biennal das „Streetart-Stipendium“ aus – 2026 ist es wieder so weit. Ziel ist es, urbane Kunst im öffentlichen Raum sichtbar zu machen.
Das Streetart-Stipendium ist mit 7.000 Euro pro Ausschreibung dotiert und wird für die Gestaltung eines Murals (Wandgemäldes) im Innsbrucker Stadtgebiet vergeben.
Die Wandfläche für das „Streetart-Stipendium 2026“ steht bereits fest: Es handelt sich um die nach Südosten gerichtete Wand des Turnsaals der HTL Bau Informatik Design am Mitterweg 17. Die Fläche ist ca. 23,5 Meter breit und 14 Meter hoch. Daran anschließend verlaufen der Fuß- und Radweg entlang des Inn, von denen man einen freien Blick auf das Kunstwerk haben wird.

Die Einreichung ist bis 30. April 2026 (17.00 Uhr) auf der Plattform kultur-innsbruck.vemap.com möglich. Alle Informationen dazu unter www.innsbruck.gv.at/streetart-stipendium

Alpin-urbaner Bezug
Als inhaltlicher Orientierungsrahmen für die Gestaltung gilt der Markenkern der Stadt Innsbruck: die alpin-urbane Lebensfreude. Sie vereint Natur und Stadt, Bewegung und Ruhe, Alltag und Abenteuer und steht für eine lockere, aktive und authentische Haltung. Das Mural soll dieses Lebensgefühl in einer jungen, kraftvollen und selbstbewussten Bildsprache im öffentlichen Raum spürbar machen – eigenwillig und kulturell geprägt, dort, wo Berge Weite und Freiheit schenken und urbanes Leben Energie und Dynamik erzeugt. Eigenständige künstlerische Ansätze sind willkommen, klischeehafte Darstellungen unerwünscht.

Wo ist Streetart erlaubt?
Die Stadt Innsbruck genehmigt Künstler:innen einzelne Wände im Stadtgebiet zum Bemalen bzw. Besprühen. Als Flächen, die jederzeit ohne Anmeldung bemalt werden können, kommen im Bereich des Freibades Tivoli zusätzlich zum Osteingang (Anton-Eder-Straße) und der nordseitigen Mauer (Anzengruberstraße) nun auch die Garagentore an der Westseite (Purtschellerstraße 1) neu hinzu. Bei der Aufbringung der Farbe auf die Garagentore bittet die Innsbrucker Kommunalbetriebe AG darum, die Schlösser und Griffe nicht zu bemalen und die angrenzenden Wände nach Möglichkeit abzudecken.
Alle Informationen unter www.innsbruck.gv.at/streetart