• Neue Vorständin des Amtes Kinder, Jugend und Generationen
• Wohnungen für „Housing First“
• Sanierung Stützmauer Bergiselweg
• Shopping Night am 8. Mai 2026
Neue Vorständin des Amtes Kinder, Jugend und Generationen
Frau Michaela Öfner wird mit Wirkung vom 1. Juli 2026 für fünf Jahre, somit bis zum 30. Juni 2031, zur Vorständin des Amtes Kinder, Jugend und Generationen in der Magistratsabteilung V bestellt. Sie folgt Martina Zabernig nach.
„Auf das Stellenangebot haben 20 Personen innerhalb offener Frist eine Bewerbung abgegeben. Basierend auf den Qualifikationen der Bewerber und Bewerberinnen wurden gemäß der städtischen Objektivierungsrichtlinie fünf Qualifizierte – davon zwei interne – zu Hearings eingeladen. Dabei hinterließ Frau Michaela Öfner einen besonders guten Eindruck bei der Kommission und wurde deshalb für die Position vorgeschlagen“, erläutert Bürgermeister und Personalreferent Johannes Anzengruber.
Magistratsdirektor Stephan Crepaz ergänzt: „Im Hearing überzeugte Frau Öfner insbesondere durch ihre Präsentation, in der sie die vorzubereitenden Fragestellungen perfekt beantwortete und sowohl erste Lösungsvorschläge als auch Visionen für das Amt präsentierte. Mit ihrer Fachexpertise und zukunftsweisenden Herangehensweise konnte sie ihre Qualifikation für die Position eindrucksvoll darlegen.“
Der Stadtsenat stimmte der Bestellung als Amtsvorständin einstimmig zu.
Wohnungen für „Housing First“
Der Stadtsenat entschied einstimmig, dass die Stadt Innsbruck der „AG Wohnschirm Housing First“ im Jahr 2026 bis zu dreißig Wohneinheiten zur Unterstützung des Projekts „Housing First“ zur Verfügung stellt.
Dabei steht im Mittelpunkt, dass eine eigene, sichere Wohnung die Grundlage schafft, damit Menschen ihr Leben wieder stabilisieren, neu ordnen und persönliche Probleme nachhaltiger bewältigen können. Mittlerweile verfolgen mehrere Vereine in Innsbruck diesen Ansatz. Den betroffenen Personen werden dabei Wohnungen zur Anmietung zur Verfügung gestellt, um mit dem sozialarbeiterischen Begleitkonzept das Mietverhältnis dauerhaft zu garantieren, sowie die Lebensqualität und das Wohlbefinden zu verbessern, bis die betroffenen Personen selbstständig ihr Leben führen können.
„Die sechs Vereine Lilawohnt, Caritas, Verein für Obdachlose, Diakonie Flüchtlingsdienst, NoRA – Tiroler Soziale Dienste und Chill Out haben die ‚AG Wohnschirm Housing First‘ gebildet. Um den dringend benötigten Wohnraum für deren Klient:innen zu sichern, stellt die Stadt Innsbruck über das Referat Wohnungsvergabe im Jahr 2026 bis zu 30 Wohnungen zur Verfügung, die von den Institutionen nach den Richtlinien von ‚Housing first‘ vergeben werden können“, führt Vizebürgermeister Georg Willi aus.
Sanierung Stützmauer Bergiselweg
Der Bergiselweg dient als Zufahrtsstraße zum Museum Bergisel sowie zur Bergiselschanze. Im Zuge der Erhebungen für den Stützmauerkataster wurde man auf die Stützmauer Bergiselweg aufmerksam. Die durchgeführte Stützmauerprüfung ergab einen schlechten Erhaltungszustand.
Es wurden Schäden an der Stützmauer festgestellt: Im oberen Bereich gibt es Risse und bröckelnde Stellen, außerdem ist ein Teil leicht verschoben. Dadurch sitzen die Randsteine der Straße nicht mehr fest. Das erschwert vor allem im Winter die Schneeräumung. Auch das Geländer ist beschädigt und zeigt Roststellen.
„Wir setzen auf eine nachhaltige und wirtschaftliche Lösung: Die bestehende Stützmauer wird instand gesetzt, vorbereitet durch Grünschnitt, stabilisiert mit einem neuen Randbalken und abschließend mit einer neuen Asphaltdecke versehen“, erklärt Tiefbaustadträtin Mariella Lutz die notwendigen Maßnahmen.
Als frühestmöglicher Baubeginn wurde der 18. Mai 2026 festgelegt. Insgesamt wird mit einer Dauer der Bauarbeiten von rund fünf Monaten gerechnet. Während dieser Zeit ist die Zufahrt erschwert. Für Anrainer besteht die Möglichkeit einer lokalen Umleitung über den Hohlweg und den südlich verlaufenden Bergiselweg. Die Erreichbarkeit der der Bergiselschanze wird über den Pierre-de-Coubertin-Weg sichergestellt.
Der Antrag wurde im Stadtsenat vorberaten und wird dem Gemeinderat am 30. April 2026 zur Abstimmung vorgelegt.
Shopping Night am 8. Mai 2026
Das Innsbruck Marketing (IMG) veranstaltet am 8. Mai 2026 die nächste Shopping Night unter dem Motto „Stadt an. Läden auf“. Traditionell wird die Veranstaltung zwei Mal jährlich – einmal im Frühjahr und einmal Herbst – durchgeführt. Nach den Intentionen des IMG soll das Konzept von letztem Jahr fortgeführt werden.
Die „Shopping Night“-Veranstaltung im Frühjahr ist auf vier Säulen (Musik, Kultur, Genuss, Trends) aufgebaut und steht wieder ganz im Zeichen der heimischen Musikkultur mit Interpret:innen aus Tirol. Außerdem ist ein „Day- and Night Shopping“ mit Start um 13.00 Uhr geplant. Ab 17.00 Uhr wird dem Publikum auf mehreren kleinen und größeren Bühnenbereichen „Live-Music made in Tirol“ präsentiert.
Beim Programm im Herbst (2. Oktober 2026) liegt der Schwerpunkt auf mobilen Acts, Musik und Tanz.
In Absprache mit dem Handel und weiteren Stakeholdern werden die Geschäfte sowohl im Frühjahr als auch im Herbst ihre Türen bis 22.00 Uhr geöffnet halten.
Der Stadtsenat beschloss in seiner Sitzung am 8. April 2026 der IMG für die Durchführung der Shopping Nights die unentgeltliche Grundüberlassungen und Durchführung einer kostenlosen Endreinigung für folgende Veranstaltungsplätze:
• Altstadt
• Wiltener Platzl
• Meraner Straße
• Maria-Theresien-Straße Nord und Süd
• Museumstraße
• Anichstraße
• Bozner Platz
• Teilbereiche in der restlichen Innenstadt
„Die Shopping Nights sind echte Publikumsmagneten: Sie bringen Menschen zusammen und bieten zweimal im Jahr ein besonderes Einkaufserlebnis – mit Flanieren, Genuss und der ganzen Vielfalt des Handels in der Innsbrucker Innenstadt“, freut sich Wirtschaftsstadträtin Mariella Lutz über die Initiative. KR