Themen des Stadtsenats

Sitzung vom 18. März 2026

© Stadt Innsbruck
  • Nachhaltige Weiterentwicklung des MCI
  • Intelligentes Straßenmanagementsystem
  • Gastgartenerweiterung „Il Convento“
Nachhaltige Weiterentwicklung des MCI
Analog zum Grundsatzbeschluss der Tiroler Landesregierung, die derzeit sieben Standorte des Managmentcenters Innsbruck (MCI) auf maximal vier zusammenzuziehen, stimmte auch der Innsbrucker Stadtsenat mehrheitlich einer nachhaltigen Weiterentwicklung des MCI zu. Die entsprechende Vereinbarung wird zwischen den Vertragsparteien Land Tirol, Wirtschaftskammer Tirol, Arbeiterkammer Tirol, Industriellenvereinigung Tirol, Universität Innsbruck, MCI und Stadt Innsbruck abgeschlossen.

Bürgermeister Johannes Anzengruber begrüßt zum einen die Standortsicherheit für die Fachhochschule und zum zweiten das baldige Ende des derzeitigen Leerstandes in der Universitätsstraße: „Die Klärung der weiteren Entwicklung des MCI in Innsbruck ist ein positives und längst überfälliges Standortsignal. Sie bringt Planungssicherheit und beendet den Leerstand in der Universitätsstraße. Mit den vereinbarten Maßnahmen zur Modernisierung und Verdichtung kann die Basis für einen effizienteren Studienbetrieb und eine zukunftsfitte Hochschulinfrastruktur für bis zu 3.400 Studienplätze geschaffen werden.“ Alle erforderlichen Planungs- und Umsetzungsschritte erfolgen in enger Abstimmung mit den zuständigen Stellen der Stadt Innsbruck.

Intelligentes Straßenmanagementsystem
Die Ämter Tiefbau und Straßenbetrieb haben einen Dienstleistungsvertrag mit der Firma vialytics GmbH für die Nutzung eines „Intelligenten Straßenmanagementsystems“ abgeschlossen. Dabei werden zunächst mit einem Smartphone, das an der Windschutzscheibe eines Dienstfahrzeuges montiert wird, datenschutzkonforme Bilder während einer Stadtfahrt gemacht. Anschließend werden die Bilder von der vialytics-Software analysiert, wobei der Straßenzustand, genauer gesagt Risse, Lage und Zustand der Verkehrszeichen und in einem späteren Software-Update auch Lage und Zustand der Bodenmarkierungen unter die Lupe genommen werden. All diese Informationen laufen auf einer übersichtlichen Benutzeroberfläche zusammen.

„Derzeit wird der Straßenzustand, im Zuge von Begehungen, händisch durch eine Mitarbeiterin bzw. einen Mitarbeiter vor Ort erfasst und anschließend ins digitale Straßennetz (Weboffice) übertragen. Weil das sehr aufwändig ist, wird das gesamte Straßennetz nur alle paar Jahre erfasst. Mit dem neuen System ist es hingegen möglich, den aktuellen Straßenzustand mehrmals pro Jahr zu erfassen. Darüber hinaus können gezielt groß- und kleinflächige Maßnahmen zur Verbesserung des Straßenzustandes getroffen werden. Ein weiterer Vorteil ist, dass das Befahren aktuelle Bilder des Straßennetzes liefert und Gesichter und Kennzeichen automatisch zensiert werden“, führt Tiefbau-Stadträtin Mariella Lutz einige Vorteile der neuen Software näher aus.

Der Stadtsenat befürwortete einstimmig die Vergabe der Softwarelösung für die „Technische Zustandserfassung“ an die Firma vialytics GmbH. Die Kosten dafür betragen rund 93.000 Euro für einen Vertragszeitraum von drei Jahren.

Gastgartenerweiterung „Il Convento“
Der Stadtsenat sprach sich einstimmig für die Gastgartenerweiterung des Restaurants „Il Convento“ vor dem Objekt Burggraben 29 aus. Die Anmietung erfolgt durch die Conte Gastronomie GmbH, welche das Restaurant betreibt.

„Gastgärten beleben die Innenstadt und bringen ein besonderes Flair in die Landeshauptstadt. Da gegen die Erweiterung und Einrichtung des Gastgartens am Franziskanerplatz kein Einwand besteht, kann die Grundfläche für eine Gastgartensaison zur Verfügung gestellt werden“, so Stadträtin Mariella Lutz, zuständig als Stadträtin für Wirtschaft und Tourismus.MD