Themen des Stadtsenats

Sitzung vom 25. März 2026

© Stadt Innsbruck
  • Weiterbestellung Vorstand MA III und neue Stellvertreterin MA VI
  • Fünf Wohneinheiten für ARGE Betreutes Wohnen
Weiterbestellung Vorstand MA III und neue Stellvertreterin MA VI
Gleich zwei personelle Entscheidungen fasste der Stadtsenat in seiner Sitzung vom 25. März 2026.

Mit einstimmigem Beschluss des Stadtsenats wird Christian Rath-Mitterstiller für weitere fünf Jahre, also bis zum 30. April 2031, zum Vorstand des Amtes Bau-, Wasser-, Gewerbe- und Straßenrecht (MA III) bestellt. Dies wird begründet mit seinem bisherigen Erfolg in der Ausübung dieser Funktion – in fachlicher und sozialer Hinsicht – sowie sein sehr gutes Auftreten im Hearing. Gleichzeitig sprach ihm der Stadtsenat seinen besonderen Dank für seine bisher erbrachten Dienstleistungen aus.

Miriam Kröll wird mit Wirkung vom 1. April 2026 für fünf Jahre zur Stellvertreterin für die Leitung der neu geschaffenen Magistratsabteilung VI – Naturraum, Gesundheit und Sport – bestellt. Dies beschloss der Stadtsenat in seiner jüngsten Sitzung einstimmig.

Miriam Kröll ist seit 2014 im Stadtmagistrat Innsbruck in leitender Funktion tätig und konnte vor allem in den Bereichen Kommunikation, Organisation und Change-Management wesentliche Impulse setzen. Sie verfügt über einen Diplomabschluss in Politikwissenschaften sowie über einen Masterabschluss im Studiengang „New Media Journalism“. Sie bringt insgesamt mehr als zwölf Jahre Führungserfahrung im Stadtmagistrat Innsbruck mit. Von März 2014 bis April 2017 leitete sie die Stabstelle „Kommunikation und Medien“, seit Mai 2017 ist sie als Amtsvorständin des Amtes „Medien „Bürgerservice und Außenbeziehungen“ tätig, welches bis September 2018 „Medien, Kommunikation und Bürgerservice“ hieß. 

„Dank ihrer Funktion als Amtsleiterin verfügt Frau Kröll über umfassende Erfahrung in der Budgetverantwortung sowie über ausgeprägte Kompetenzen in der Organisation und Steuerung komplexer Projekte. Besonders hervorzuheben ist ihre Fähigkeit, auch unter herausfordernden Rahmenbedingungen effiziente und nachhaltige Lösungen zu entwickeln“, führt Bürgermeister Johannes Anzengruber aus.

„Im Hearing überzeugte Frau Kröll durch ihre hohe persönliche Motivation und ihre klare inhaltliche Ausrichtung auf zentrale Zukunftsthemen, insbesondere im Bereich Bürgerorientierung, gesellschaftliche Entwicklungen sowie digitale Transformationsprozesse. Ich wünsche ihr viel Erfolg für die neue Tätigkeit“, ergänzt Magistratsdirektor Stephan Crepaz.

Fünf Wohneinheiten für ARGE Betreutes Wohnen
Vor Einführung der Wohnungsvergabeplattform war es üblich, dass mehrfach abgelehnte Wohnungen, bevor sie zur direkten, sog. „freien“ Vergabe an die jeweiligen Hausverwaltungen zurückgestellt wurden, sozialen Institutionen zur Vereinsanmietung angeboten wurden. So erhielt auch die Arbeitsgemeinschaft Betreutes Wohnen (ARGE BEWO = Vereine DOWAS, Verein für Obdachlose, lilawohnt, Zentrum sexuelle Gesundheit Tirol und das Frauenhaus Tirol) Wohnungen der Stadt Innsbruck, die die einzelnen Vereine anmieteten und im Rahmen des „Betreuten Wohnens" an ihre jeweiligen Klient:innen untervermieteten. 

Die ARGE BEWO hat um weitere Unterstützung für das Jahr 2026 gebeten. Mit einstimmigem Stadtsenatsbeschluss vom 13. August 2025 stellt die Stadt Innsbruck der ARGE BEWO im Rahmen des „Betreuten Wohnens“ heuer bis zu fünf Wohnungen zur Verfügung.

„Durch die Umstellung des Vergabesystems kommt es nur mehr ganz selten zu mehrfach abgelehnten bzw. bewerbungsfreien Wohnungen. Somit stehen weniger Wohnungen zur Verfügung, um den Bedarf der ARGE BEWO zu decken. Daher soll der Bedarf aus dem regulären städtischen Wohnungskontingent gedeckt werden, wozu ein Stadtsenatsbeschluss notwendig ist“, erläutert Vizebürgermeister und Wohnungsreferent Georg Willi.
 
Bereits 2025 hat die Stadt Innsbruck dem Verein Zentrum sexuelle Gesundheit Tirol mittels Stadtsenatsbeschluss eine dringend benötigte Wohnung vermittelt.MD