Anerkannte Europäische Schule im KG Daniel Sailer
Der Stadtsenat sprach sich in seiner jüngsten Sitzung einstimmig für eine Kooperationsvereinbarung zwischen der Stadt Innsbruck und dem Land Tirol aus, um das Modell der Anerkannten Europäischen Schule (AES) Tirol im städtischen Kindergarten Daniel Sailer ab September 2026 vorzubereiten und ab September 2027 umzusetzen. Der Antrag wird dem Gemeinderat zur weiteren Beschlussfassung vorgelegt.
„Die Stadt Innsbruck wird damit als erste Gemeinde österreichweit einen Kindergarten nach dem Modell der ‚Anerkannten Europäische Schule‘ führen. Die Erstsprache gut zu erlernen, hilft beim Erlernen anderer Sprachen. Auf dieser Idee beruht das Konzept", betont die für Bildung ressortzuständige Vizebürgermeisterin Elisabeth Mayr.
Stadt unterstützt Projekt „BioTwin-AT“
Die Stadt Innsbruck unterstützt das Forschungsprojekt „BioTwin-AT“ zur Entwicklung eines hochpräzisen, datengestützten Werkzeugs für die Stadtplanung der Zukunft. Beurkundet wurde das durch die mehrheitliche Unterzeichnung eines Letter of Intent (LOI).
„Gerade für die Menschen in Innsbruck wird dieses Werkzeug eine zentrale Rolle spielen. Unsere Stadt ist aufgrund ihrer Lage besonders stark von Hitze betroffen – mit spürbaren Folgen für die Lebensqualität vieler Bürgerinnen und Bürger. Vor allem schwangere Frauen, Babys und ältere Menschen zählen zu den besonders vulnerablen Gruppen, die unter zunehmenden Hitzewellen leiden. Umso wichtiger ist es, frühzeitig, verantwortungsvoll und mit Weitblick vorzusorgen“, betont Klimastadträtin Janine Bex.
Im konkreten Fall wollen die Innsbrucker Unternehmen Terra Atmos GmbH und Laserdata GmbH ein Projekt zum Thema Hitzestress und dessen Reduktion durch Bäume in der Stadt durchführen. Bäume spielen deshalb eine besondere Bedeutung, weil sie sind nicht nur prägende Elemente unseres Stadtbildes sind, sondern einen konkreten Beitrag zum Schutz der Bevölkerung leisten. Sie spenden Schatten, kühlen ihre Umgebung und helfen, eine Stadt Schritt für Schritt widerstandsfähiger – also resistenter – gegenüber Hitze zu machen.
„Dieses Projekt unterstützt uns dabei, auf Basis verlässlicher Daten kluge und nachhaltige Entscheidungen zu treffen, unsere Ressourcen effizient einzusetzen und Innsbruck als lebenswerte, sichere und zukunftsfitte Stadt für kommende Generationen zu erhalten“, fügt Bex hinzu.MD