Onboarding-Plattform für neue Mitarbeitende
Ein gelungener Start neuer Mitarbeitender ist entscheidend für eine langfristige Zusammenarbeit und einen stabilen Dienstbetrieb. Auch im Stadtmagistrat Innsbruck zeigt sich, wie wichtig ein gutes und einheitliches Onboarding für Orientierung, Integration und Motivation neuer Kolleg:innen ist.
Befragungen von Führungskräften und Mitarbeitenden haben ergeben, dass der Einstieg derzeit noch unterschiedlich gestaltet wird. Künftig soll ein klar strukturierter und einheitlicher Onboarding-Prozess neue Mitarbeitende bestmöglich begleiten und so die Bindung an die Stadt Innsbruck als Arbeitgeberin weiter stärken.
„Wir wollen neuen Mitarbeitenden den Einstieg so einfach wie möglich machen. Deshalb modernisieren wir den Onboarding-Prozess, schaffen klare Strukturen und machen wichtige Informationen digital und leicht zugänglich. Mit einer neuen Onboarding-Plattform stärken wir die Arbeitgeberattraktivität der Stadt Innsbruck und unterstützen neue Kolleginnen und Kollegen von Beginn an bestmöglich“, betont Bürgermeister Johannes Anzengruber.
Der Stadtsenat sprach sich in seiner jüngsten Sitzung einstimmig für die Beschaffung der Onboarding-Plattform „ovos play“ aus.
Nominierung für Aufsichtsrat Internationales Studentenhaus
Mit mehrheitlichem Beschluss des Stadtsenats wird Christian Wirtenberger für die restliche Funktionsperiode, also bis 2027, als städtischer Vertreter in den Aufsichtsrat der Internationales Studentenhaus, gemeinnützige GmbH nominiert. Wirtenberger folgt auf Gemeinderat Benjamin Plach, der seine Aufsichtsratsfunktion in der ISH nicht weiter ausüben kann.
Der von der Generalversammlung in den Aufsichtsrat gewählte Helmut Rofner bleibt weiterhin bis zum Ende der Funktionsperiode Aufsichtsratsmitglied.
„Aufgrund des Erwerbs des 12,5-prozentigen Geschäftsanteils von der Wirtschaftskammer Tirol hält die Stadt einen Geschäftsanteil von 25 Prozent am Internationalen Studentenhaus. Somit kommt uns das Nominierungsrecht für ein zweites Aufsichtsratsmitglied zu“, erklärt Bürgermeister Johannes Anzengruber.
Sommersporttag „Bewegt am See“
Bei freiem Eintritt verwandelt sich der Baggersee in der Rossau am Samstag, 13. Juni 2026, zum 23. Mal in einen großen Bewegungsraum für die ganze Familie. Der Stadtsenat sprach sich einstimmig dafür aus, das Veranstaltungsprogramm des Sommersporttages „Bewegt am See“ von der Firma Triebwerk konzipieren und durchführen zu lassen.
„Das Aufzeigen der vielfältigen Bewegungsmöglichkeiten und das Kennenlernen neuer Sportarten steht beim Innsbrucker Sommersporttag im Vordergrund“, betont der für Sport ressortzuständige Bürgermeister Johannes Anzengruber und fügt hinzu: „Ablauf und Organisation der Veranstaltung haben sich in den vergangenen Jahren nur geringfügig verändert. Daher wird im Rahmen einer Erhebung untersucht, wie die Veranstaltung von den Teilnehmenden wahrgenommen wird und ob sie noch den aktuellen Anforderungen entspricht.“
Ersatzstandort für Skateplatz am Sandwirtareal
Die Innsbrucker Immobiliengesellschaft (IIG) schafft mit dem Projekt „Sandwirt“ in der Reichenau leistbaren Wohnraum für junge Menschen und Studierende. Im Zuge des Projekts erhält auch der stark genutzte Skateplatz einen neuen Standort in unmittelbarer Nähe – an der Ecke Reichenauerstraße/Langer Weg beim Campagne-Areal.
„Die Verlegung des öffentlichen Skateplatzes samt Zubehör erfolgt durch den Bauträger, die IIG, in Abstimmung mit dem Amt für Grünanlagen und ist für das Frühjahr 2026 geplant. Die Kosten der Verlegung übernimmt die IIG. Die künftige Erhaltung, Instandhaltung und Betreuung des Skateplatzes erfolgt auf Kosten der Stadt Innsbruck“, erklärt die für Liegenschaften zuständige Stadträtin Mariella Lutz.
Dafür sprach sich der Stadtsenat in seiner Sitzung vom 13. Mai 2026 mehrheitlich aus.
GABONSA Musikfestival
Der Gabonsa Kulturverein veranstaltet vom 3. bis 4. Juli am Areal der ehemaligen Deponie Rossau wie bereits im Vorjahr das Musikfestival „GABONSA“. Der Stadtsenat stimmte der unentgeltlichen Grundüberlassung im Zeitraum vom 20. Juni bis 27. Juli einstimmig zu.
„Die Stadt Innsbruck stellt dem Gabonsa Kulturverein für das Festival eine Teilfläche des Areals zur Verfügung. Die Kosten für Auf- und Abbau sind vom Veranstalter selbst zu tragen", erläutert Innsbrucks zuständige Stadträtin für Liegenschaftsangelegenheiten, Mariella Lutz.
Neue Gastgärten
Die Lebensraum Tirol Holding GmbH betreibt das „Moments“ und hat nun bei der Stadt Innsbruck um Anmietung einer Teilfläche des öffentlichen Gutes zur Einrichtung eines Gastgartens vor dem Objekt Museumstraße 1/Burggraben (Franziskanerplatz) angesucht. Dies wurde vom Stadtsenat einstimmig befürwortet.
Einstimmig ausgesprochen hat sich der Stadtsenat für das Erweiterungsansuchen des „Orient Express Medori“. Die Betreiberin, die Medori GmbH, möchte den vor dem Objekt Maria-Theresienstraße 42a im Straßenverkehrsbereich gelegenen Gastgarten erweitern und betreiben.
„Gastgärten beleben die Innenstadt und bringen ein besonderes Flair in die Landeshauptstadt. Es freut mich, wenn wir weitere Standorte beschließen können. Die Grundüberlassungen erfolgen zunächst für eine Gastgartensaison, bewähren sich die Gastgärten an den Standorten, werden die Verträge für nachfolgende Saisonen verlängert“, so Stadträtin Mariella Lutz, zuständig für Wirtschaft und Tourismus.MD