Amtsleiter weiterbestellt
Wolfgang Andexlinger wird mit Wirkung vom 1. August 2026 für weitere fünf Jahre zum Vorstand des Amtes Stadtplanung, Mobilität und Integration in der Magistratsabteilung III bestellt. Auch der Leiter des Amtes Schule und Bildung Werner Leithmayer wird nach Auslaufen seiner Bestellperiode ab 1. Oktober 2026 auf weitere fünf Jahre verlängert. Der Stadtsenat sprach sich einstimmig für die Weiterbestellung der beiden Personen aus.
„Die Agenden der Stadtplanung sowie jene der Bildung sind wesentliche Zukunftsthemen in unserer Stadt. Es freut mich, dass wir intern in diesen Bereichen weiter auf die Expertise von bewährten Führungskräften zurückgreifen können. Für die in der auslaufenden Funktionsperiode erbrachte Dienstleistung sprach der Stadtsenat Andexlinger und Leithmayer seinen besonderen Dank aus“, betont Bürgermeister und Personalreferent Johannes Anzengruber.
„Führungskräfte im Magistrat tragen eine besondere Verantwortung für Mitarbeitende und Bevölkerung. Wolfgang Andexlinger und Werner Leithmayer stehen seit vielen Jahren für Fachkompetenz, Verlässlichkeit und großes Engagement. Sie erfüllen ihre Aufgaben mit hoher Professionalität und tragen wesentlich zum erfolgreichen Funktionieren des Stadtmagistrats bei“, so Magistratsdirektor Stephan Crepaz.
Kostenbeteiligung an Notschlafstellen
Der Innsbrucker Stadtsenat stimmte analog zur Paktumsregelung gemäß Tiroler Mindestsicherungsgesetz einstimmig zu, sich mit 35 Prozent an den Kosten für den ganzjährigen Betrieb der Notschlafstelle Schusterbergweg 73 sowie den Kosten der Frauennotschlafstellen „NoRa I“ und „NoRa II“ zu beteiligen. Den finalen Beschluss fasst der Innsbrucker Gemeinderates in seiner Sitzung am 25. Juni 2026.
„Die Stadt Innsbruck ist sich ihrer Verantwortung für Menschen in Notlagen bewusst. Um den von Obdachlosigkeit in Innsbruck betroffenen oder bedrohten Personen niederschwellige Unterkünfte anbieten zu können, kooperieren wir seit Jahren mit dem Land Tirol. Sowohl die rund 100 Plätze am Schusterbergweg als auch die Plätze für Frauen und Kinder in den Frauennotschlafstellen stellen wichtige Hilfs- und Unterstützungsangebote für Personen in prekären Lebenslagen dar“, erläutert Vizebürgermeister Georg Willi.
Stadtbibliothek meets Rapoldipark
Viele Bibliotheken bieten neben herkömmlichen Medien wie Büchern, Hörbüchern, DVDs, Spielen und E-Medien auch Gebrauchsgegenstände zum Verleih an. Je nach Standort und Konzept der Bibliothek sind dies immer sehr unterschiedliche Angebote. Oftmals sind es Gegenstände des täglichen Gebrauchs oder Dinge, die Benutzer:innen einfach ausprobieren können. Der Stadtsenat stimmte zu, dass dieses Angebot künftig in den Sommermonaten auch in Innsbruck Schule macht. Von der Picknickdecke bis zu Frisbee-Scheiben und Bällen über Gummi-Twist bis zu Tischtennis- bzw. Softtennis-Sets und Jonglier-Utensilien reicht das Angebot.
„Die Stadtbibliothek Innsbruck liegt nahe dem Rapoldipark, weshalb sich der Verleih von Bewegungsspielen anbietet. Der Rapoldipark wird von vielen Menschen als Naherholungsgebiet genutzt. Dort befinden sich neben einem Spielplatz auch ein Basketballplatz und Tischtennistische. Außerdem gibt es im Rapoldipark die Möglichkeit, die Rasenflächen zu nutzen. Die Kooperation der Stadtbibliothek mit dem Amt für Grünanlagen stellt ein Zusatzangebot unter dem Motto ‚Freizeit im Park‘ dar und bietet Anreize für gemeinsame Aktivitäten im Park“, so Vizebürgermeister Georg Willi und Stadträtin Mariella Lutz unisono.
„Bridge Beat“ bringt Festivalfieber in die Stadt
Die Innsbruck Marketing GmbH (IMG) organisiert vom 16. bis 18. Juli wieder das „Bridge Beat Festival“ am Landestheatervor- und -nebenplatz.
Das Hauptaugenmerk der Veranstaltung an diesen drei Tagen ist die Musik. Am ersten Tag steht das Festival unter dem Titel „Newcomer meets Legend“. Der zweite Tag ist für regionale und überregionale Bands reserviert und am dritten Tag ist Partnerstädtetag mit „New Orleans Specials“.
Als Side-Event wird an allen drei Tagen ein „Bridge Beat Brunch“ beim Pavillon im Hofgarten-Bereich veranstaltet. Dieses Format ist als „Appetizer“ für den Abend gedacht. Als Vorprogramm findet der Bridge Beat Talk am 15. Juli im Treibhaus statt.
Der Stadtsenat beschloss in der heutigen Sitzung einstimmig die unentgeltliche Grundüberlassung und Durchführung einer kostenlosen Zwischen- und Endreinigung der Veranstaltungsflächen am Landestheatervor- und -nebenplatz, Rennweg. Die Aufbauarbeiten beginnen am Dienstag, den 14. Juli 2026. Der Abbau der Infrastruktur erfolgt spätestens bis zum 20. Juli 2026.
„Wer in Veranstaltungen investiert, investiert in Lebensqualität, Wirtschaftskraft und die Attraktivität unserer Stadt. Genau deshalb ist der Innsbrucker Festivalsommer weit mehr als ein Veranstaltungskalender. Das Bridge Beat Festival ist eines der Highlights im Eventkalender der Stadt“, hält Stadträtin Mariella Lutz fest. KR