Themen des Stadtsenats

Sitzung vom 22. Juli 2026

Der Innsbrucker Stadtsenat (im Bild mit Mitgliedern der Stadtverwaltung). © Stadt Innsbruck/M. Darmann
  • Mehrzweckfahrzeug für Feuerwehr Wilten
  • Neuer Mittagstisch im Kindergarten Reichenau
  • Sicherheit für Fußgängerzone Maria-Theresien-Straße
  • Kunstinstallation „The Tower of Amras“
Mehrzweckfahrzeug für Feuerwehr Wilten
Die Freiwillige Feuerwehr Wilten erhält ein neues Mehrzweckfahrzeug. Der Ford Ranger XLT mit Doppelkabine und Allradantrieb wird für den sicheren Transport des Feuerwehrbootes sowie zur Unterstützung bei technischen Einsätzen benötigt. Die Beschaffung mit Gesamtkosten von rund 99.000 Euro wurde vom Stadtsenat einstimmig befürwortet.

„Wenn wir die Sicherheit Innsbrucks auf modernem Stand halten, spüren das auch die Bürgerinnen und Bürger. So gehört auch das neu angeschaffte leistungsfähige Mehrzweckfahrzeug für die Freiwillige Feuerwehr Wilten zu jenem technischen Equipment, das bei Einsätzen nach Unwettern, Hochwasserereignissen oder bei Wasserschäden den Transport von Einsatzkräften, Gerätschaften und Einsatzmitteln beschleunigt“, erklärt der ressortzuständige Bürgermeister Johannes Anzengruber.

Neuer Mittagstisch im Kindergarten Reichenau
Der Stadtsenat beschloss in seiner jüngsten Sitzung einstimmig, im Kindergarten Reichenau einen Mittagstisch einzurichten. Bisher mussten die Ganztagskinder des Kindergartens in der gegenüberliegenden Volksschule Reichenau ihr Mittagessen einnehmen. 

Ganztägige Angebote werden immer stärker nachgefragt, ob in der Schule oder im Kindergarten. "Der Eigenbedarf der Volksschule Reichenau ist in den letzten Jahren durch die Ganztagsschule so stark angestiegen, dass dort nur mehr ein Teil des Kindergarten-Bedarfs an Mittagstischplätzen abgedeckt werden konnte. Um eine qualitätsvolle und bedarfsgerechte Ganztagsbetreuung im Kindergarten Reichenau zu ermöglichen, richten wir daher im Kindergarten-Gebäude einen eigenen Mittagstisch samt Küche und Speiseraum ein. Mit diesem Ausbau machen wir den letzten städtischen Kindergarten in Innsbruck ganztagsfit – eine wichtige Voraussetzung für die Vereinbarkeit von Familie und Beruf in unserer Stadt", freut sich die für Bildung und Familien zuständige Vizebürgermeisterin Elisabeth Mayr.
 
Die Kosten für die Einrichtung des Mittagstisches betragen inklusive Küchen- als auch Speiseraumeinrichtung rund 76.000 Euro.

Sicherheit für Fußgängerzone Maria-Theresien-Straße
Seit November 2025 ist die Innsbrucker Altstadt an ihren Hauptachsen Herzog-Friedrich-Straße sowie Maria-Theresien-Straße durch ein System bestehend aus Polleranlagen abgesichert. Mit einstimmigem Beschluss des Stadtsenats werden heuer auch in der Maria-Theresien-Straße im Bereich der Anichstraße (beim Sitzbrunnen) sowie vor dem Eingang des Kaufhauses Tyrol Sicherheitspoller installiert. Damit soll die Fußgängerzone Maria-Theresien-Straße vor terroristischen Anschlägen mit Fahrzeugen aus Richtung Süden geschützt werden.

„Vorgesehen sind zwei getrennte Sicherheitspolleranlagen. Die Einfahrt von Süden sowie die Ausfahrt nach Süden wird mittels zieh- und versenkbarer Sicherheitspoller abgesichert, damit die Zufahrt für Lieferdienste und Einsatzfahrzeuge garantiert werden kann. Die Arbeiten zur Errichtung der beiden Polleranlagen starten im August, damit eine zeitgerechte Fertigstellung bis zum Christkindlmarkt 2026 möglich ist“, erklärt die ressortzuständige Stadträtin Mariella Lutz.

Kunstinstallation „The Tower of Amras“
Die beiden Künstler Mathias Bank Stigsen und Giacomo Pala planen auf dem Kaiserschützenplatz in Wilten die begehbare Kunstinstallation „The Tower of Amras“. Dafür haben sie bei der Stadt Innsbruck als Grundeigentümerin um unentgeltliche Überlassung der benötigten Grundstücksflächen vom 1. August bis 15. November 2026 angefragt. Dafür sprach sich der Stadtsenat einstimmig aus.

Bei „The Tower of Amras“ handelt es sich um eine nicht-kommerzielle, künstlerische Installation im öffentlichen Raum. Das Projekt ist Teil der Förderschiene „Kunst im öffentlichen Raum Tirol“ (KÖR Tirol) des Landes Tirol, die von der Künstlerinnen Vereinigung Tirol koordiniert und kuratorisch betreut wird.

„Das Projekt dient ausschließlich dem öffentlichen Interesse und dem kulturellen Mehrwert für die Stadt Innsbruck und ihre Bevölkerung, indem es zeitgenössische Kunst im öffentlichen Raum frei erlebbar macht. Wir unterstützen das Projekt sehr gerne mit einer unentgeltlichen Grundüberlassung, weil das eine wesentliche Voraussetzung für das Zustandekommen von nicht-kommerziellen Projekten wie diesem ist“, hebt die für Wirtschaft und Tourismus zuständige Stadträtin Mariella Lutz hervor. MD