Entsendung Aufsichtsrat Tiroler Landbau
Die Gesellschafter der Neuen Heimat Tirol (NHT) – das Land Tirol und die Stadt Innsbruck – haben zur Umsetzung wichtiger öffentlicher Bauprojekte die Tiroler Landbau GmbH gegründet. Die NHT hält mit 51 Prozent die Mehrheit, während sich Land Tirol und Stadt Innsbruck mit jeweils 24,5 Prozent direkt beteiligen.
Der Aufsichtsrat der Tiroler Landbau GmbH besteht aus vier Mitgliedern. Zwei Mitglieder entsendet die NHT, jeweils ein Mitglied Stadt und Land. Die Stadt Innsbruck nominiert Gemeinderat Benjamin Plach für die Funktion. Dies wurde im Stadtsenat mehrheitlich beschlossen.
„Insgesamt wird mit der Tiroler Landbau das Ziel verfolgt, wichtige öffentliche Bauprojekte effizienter, schneller und stärker im öffentlichen Interesse zu gestalten. Plach bringt dafür fundierte juristische und politische Erfahrung und ausgewiesene Expertise im Wohnbau mit. Beides wird er gezielt für die Interessen der Stadt Innsbruck einsetzen“, ist Bürgermeister Johannes Anzengruber überzeugt.
Countdown-Uhr „Winter Deaflympics 2027“
Vom 15. Jänner bis 24. Jänner 2027 finden in Innsbruck und Seefeld die „Winter Deaflympics 2027“ statt. Die besten gehörlosen Wintersportler:innen der Welt gehen dabei in sieben Sportarten an den Start. Analog zu vergangenen Sportveranstaltungen wird zur Bewerbung eine Countdown-Uhr im Kreuzungsbereich Maria-Theresien-Straße/Burggraben für den Zeitraum vom 1. Oktober 2026 bis einschließlich 31. Jänner 2027 aufgestellt. Im Stadtsenat wurde die unentgeltliche Grundüberlassung beschlossen.
„Die Olympischen Winterspiele 1964 und 1976 haben Innsbruck nachhaltig geprägt. Veranstalter internationaler Sportveranstaltungen wissen, was die Tiroler Landeshauptstadt zu bieten hat und dass wir als Host-City viel Erfahrung mitbringen. Gemeinsam mit Seefeld werden mit den Winter Deaflympics 2027 erneut Spiele im olympischen Gedanken durchgeführt“, betont Bürgermeister Johannes Anzengruber.
Innsbruck singt am 26. Oktober
Die jährlich stattfindende Veranstaltung „Innsbruck singt“ wurde 2015 als Zusatzprogramm zu den Promenadenkonzerten, der Fête de la Musique, dem TSOI-Konzert und dem Konzert des Musikschulwerks ins Leben gerufen. Die Veranstaltung „Innsbruck singt“ wird heute vom Chorverband Tirol selbständig und in Eigenverantwortung organisiert und umgesetzt. Im Stadtsenat wurde nun einstimmig eine dauerhafte Kooperationsvereinbarung mit dem Chorverband inklusive Finanzierungsbeitrag in der Höhe von 3.900 Euro beschlossen. Der Akt wird im Gemeinderat am 8. Oktober behandelt.
„Die Organisation wurde damals komplett vom Kulturamt übernommen. Ab 2017 wurde die Veranstaltung gemeinsam mit der Musikschule und dem Chorverband Tirol umstrukturiert. Mittlerweile ist das Format ‚Innsbruck singt‘ im durch den Chorverband Tirol veranstalteten ‚Platzlsingen‘ aufgegangen. Der Name ‚Innsbruck singt‘ wurde beibehalten“, erklärt Innsbrucks Kulturreferent Vizebürgermeister Georg Willi.
Instandhaltung Inn-Hochwasserschutz Franz-Greiter-Promenade
Im Bereich der Franz-Greiter-Promenade flussabwärts sind umfassende Sanierungsarbeiten des bestehenden Hochwasserschutzes nötig. Konkret müssen die Schwergewichtsmauer saniert sowie die Uferbefestigung im Bereich zwischen Hans-Psenner-Steg und der alten Talstation der Hungerburgbahn erneuert werden. Damit wird der dritte Bauabschnitt der Instandsetzungsmaßnahmen in diesem Bereich umgesetzt. Der Stadtsenat beschloss in seiner jüngsten Sitzung die Übernahme des Interessentenanteils von 30 Prozent bzw. 270.000 Euro, die Gesamtkosten liegen bei rund 900.000 Euro. Der finale Beschluss erfolgt im Gemeinderat am 8. Oktober 2026.
Die Umsetzung ist von 2026 bis 2028 jeweils von Frühjahr bis zum Spätherbst geplant. Die Arbeiten werden direkt vom Uferbegleitweg/Fußweg aus durchgeführt. Der Fuß- und Radverkehr wird dafür ab dem Hutterer-Park umgeleitet. Sieben bestehende Bäume müssen im Zuge der Bauarbeiten weichen – die Durchwurzelung des Mauerwerks ist eine wesentliche Ursache für die notwendige Sanierung. Im Zuge der Neuplanung des Fuß- und Radweges sind wieder Neupflanzungen vorgesehen.
„Die Sanierung der Schutzbauten am Inn ist wesentlich für die Sicherheit der Stadt. Beim aktuellen Projekt an der Franz-Greiter-Promenade handelt es sich um dringend notwendige Maßnahmen. Mit der Umsetzung der dritten Baustufe kann das Projekt bis 2028 abgeschlossen werden“, erläutert Tiefbaustadträtin Mariella Lutz.KR