Tägliche Bewegungseinheit, Innsbruck macht mitDie tägliche Bewegungseinheit ist ein bundesweites Projekt des Bildungs- und Sportministeriums, das gemeinsam mit den Bundesländern sowie den Sportdachverbänden ASKÖ, ASVÖ und SPORTUNION umgesetzt wird. Ziel ist es, Kinder und Jugendliche im Alter von zwei bis 14 Jahren zu mehr Bewegung zu motivieren und dadurch ihre Gesundheit nachhaltig zu fördern. Im Stadtsenat am 23. September wurden die Weichen für die Implementierung in Innsbruck gestellt.
„Kinder haben von Natur aus einen ausgeprägten Bewegungsdrang. Wenn sie diesen spielerisch und unter fachlicher Anleitung im Rahmen des Kindergartenbesuchs ausleben können, ist das ein Win-win auf allen Ebenen. Neben der Gesundheit wird auch das Interesse am Sport im Allgemeinen und an einem gesunden Lebensstil gefördert“, so Bürgermeister und Sportreferent Johannes Anzengruber.
„Im Rahmen des Projekts können Tiroler Sportfachverbände finanzielle Mittel beantragen, um qualifiziertes Trainerpersonal in Kindergärten zu entsenden. Diese führen gemeinsam mit den Elementarpädagoginnen und Elementarpädagogen Bewegungs- und Sporteinheiten durch. Für die Kindergärten entstehen dabei keinerlei Kosten“, erläutert die für Kindergarten und Schule zuständige Vizebürgermeisterin Elisabeth Mayr.
Weitere Informationen unter
www.bewegungseinheit.gv.at/kindergartenSondierungs-Projekt „Sanierung Haus Gumppstraße 1“ Die Stadt Innsbruck hat das Ziel, bis 2040 klimaneutral zu sein und beschreitet auf diesem Weg auch innovative Wege. Sondierungsprojekte bieten dabei die Möglichkeit, konkrete Vorhaben zunächst umfassend auf ihre Umsetzungstauglichkeit zu prüfen und damit eine fundierte Grundlage für weitere Entscheidungen zu schaffen.
Mit dem Sondierungs-Projekt „Sanierung Haus Gumppstraße 1“ wird genau dieser Weg eingeschlagen. In einem ersten Schritt wird untersucht, ob und unter welchen technischen, finanziellen und organisatorischen Voraussetzungen eine umfassende energetische Sanierung des Gebäudes umgesetzt werden kann. Dabei werden unter anderem eine Sanierung auf Plusenergiestandard, klimaresilientes Design, die Potenziale eines gebäudeübergreifenden Energienetzes mit Wärmepumpe sowie Photovoltaik und Möglichkeiten zur Nutzung von PV-Überschüssen untersucht. Ein wesentlicher Bestandteil der Sondierung ist zudem die Frage, wie angesichts der unterschiedlichen Eigentümer:innen und Nutzer:innen eine Entscheidungsfindung im Konsens gelingen kann.
Voraussetzung für die Einreichung im Rahmen des Programms „Mission Klimaneutrale Stadt – Technologien und Innovationen für die klimaneutrale Stadt 2026“ ist die Gründung eines Vereins, da eine Eigentümer:innengemeinschaft selbst nicht förderfähig ist. Gemeinsam mit den vorgesehenen Projektpartner:innen – darunter Hausverwaltung, Energieagentur Tirol, Innsbrucker Kommunalbetriebe AG sowie Architektur bzw. Generalplanung – soll das Vorhaben sondiert werden.
Im Stadtsenat am 23. September wurde einem Letter of Intent (LOI) zugestimmt, mit dem die Stadt ihre Unterstützung für das Projekt zum Ausdruck bringt. Im Falle einer Förderzusage ist die Sondierung von Ende 2026 bis Sommer 2027 vorgesehen. Ziel ist es, Klarheit über die tatsächlichen Umsetzungsmöglichkeiten zu schaffen und auf dieser Grundlage eine mögliche Einreichung der Sanierung in einer Folgeausschreibung vorzubereiten. „Bevor aus einer guten Idee ein konkretes Sanierungsprojekt wird, müssen wir wissen, ob sie technisch, finanziell und gemeinsam mit den Eigentümerinnen und Eigentümern auch tatsächlich umsetzbar ist. Genau das soll diese Sondierung klären. Gleichzeitig untersuchen wir innovative Lösungen für Sanierung, Wärmeversorgung und Photovoltaik, aus denen wir wichtige Erkenntnisse auch für weitere mehrgeschossige Wohngebäude in Innsbruck gewinnen können“, erklärt Stadträtin Janine Bex.
KR