Zwischen Blaulicht und Grundlinie

Neubau vereint Feuerwehr und Tennisclub auf der Hungerburg

Bezirks-Feuerwehrkommandant-Stellvertreter Josef Liebl, Architekten-Team Sebastian Neuschmid und Karolina Strzebala, Bürgermeister Johannes Anzengruber, Alt-Kommandant Johann Herdina und Kommandant Christof Schlenz von der FF Hungerburg, Reinhold Sigl (Obmann TC Hungerburg) sowie IIG-Geschäftsführer Franz Danler freuen sich beim erfolgreichen Spatenstich zur neuen Feuerwache Hungerburg. © Stadt Innsbruck/M.Freinhofer
Mit dem heutigen Spatenstich startet der Neubau der Feuerwache der Freiwilligen Feuerwehr Hungerburg.

Am Standort in der Gramartstraße entsteht bis 2027 ein modernes, multifunktionales Gebäude, das Einsatzbereitschaft, Sport und Begegnung unter einem Dach vereint. Die bestehende Feuerwache am Fuße der Nordkette entspricht längst nicht mehr den Anforderungen eines zeitgemäßen Einsatzbetriebs. Enge Platzverhältnisse, fehlende Funktionsräume sowie unzureichende Infrastruktur machten einen Neubau erforderlich. Gleichzeitig wird auch das in die Jahre gekommene Clubgebäude des Tennisclubs Hungerburg ersetzt. Ziel ist es, beide Nutzungen sinnvoll zu kombinieren und so einen nachhaltigen Mehrwert für den gesamten Stadtteil zu schaffen.

Alles unter einem Dach
„Mit diesem Projekt investieren wir gezielt in die Sicherheit unserer Bevölkerung und stärken gleichzeitig das Gemeinschaftsleben auf der Hungerburg. Die neue Feuerwache bietet unseren engagierten Feuerwehrmitgliedern optimale Bedingungen für ihre wichtige Arbeit“, betont der für die Feuerwehragenden und Sport zuständige Bürgermeister Johannes Anzengruber und führt weiter aus: „Das Projekt umfasst neben der neuen Feuerwache mit Fahrzeughalle für drei Einsatzfahrzeuge auch moderne Clubräumlichkeiten für den Tennisclub sowie einen Trainingsplatz.

Auch Helmut Hager, Branddirektor der Berufsfeuerwehr Innsbruck, freut sich auf einen zukunftsfitten Feuerwehrstandort auf der Hungerburg: „Moderne Infrastruktur ist ein entscheidender Faktor für eine schlagkräftige Feuerwehr. Mit dem Neubau auf der Hungerburg verbessern sich sowohl die Einsatzabläufe als auch die Bedingungen für Ausbildung und Nachwuchsarbeit deutlich.“

Ökologische Standards
Ein besonderes Augenmerk liegt auf Nachhaltigkeit und Energieeffizienz: Das Gebäude wird bereichsweise mit Passivhauselementen errichtet, mit einer Luft/Wasser-Wärmepumpe ausgestattet und durch Photovoltaikanlagen ergänzt. Eine kompakte Bauweise sowie Wärmerückgewinnungssysteme tragen zusätzlich zur Reduktion des Energieverbrauchs bei. „Als Innsbrucker Immobiliengesellschaft setzen wir bei diesem Projekt auf bewährte bauliche und ökologische Standards. Die Kombination aus effizienter Planung, nachhaltiger Bauweise und multifunktionaler Nutzung zeigt, wie zukunftsorientierte kommunale Infrastruktur aussehen kann“, erklärt IIG-Geschäftsführer Franz Danler.

Mit dem Neubau entsteht auf der Hungerburg ein moderner Standort, der Einsatzorganisation, Sport und Gemeinschaft vereint – ganz im Sinne einer lebenswerten und resilienten Stadt Innsbruck. Die Baukosten belaufen sich auf rund 5,5 Millionen Euro. Der Baubeginn erfolgt im März 2026, die Fertigstellung ist für Juli 2027 geplant.

Factbox: Neubau Feuerwache FF Hungerburg mit Tennisclub und Trainingsplatz

Standort: Gramartstraße 23, Hungerburg
Bauherrin/Errichterin: Innsbrucker Immobiliengesellschaft (IIG)
Nutzung: Feuerwehr, Tennisclub, Trainingsplatz
Wesentliche Bestandteile:
Fahrzeughalle für drei Einsatzfahrzeuge
Funktions- und Aufenthaltsräume Feuerwehr
Neubau Klubgebäude Tennisclub
Trainingsplatz
Flächen:
Feuerwehr: ca. 660 m² Bruttogeschoßfläche
Tennisclub: ca. 150 m² Bruttogeschoßfläche
Kosten: rund 5,5 Mio. Euro
Baubeginn: März 2026
Fertigstellung: voraussichtlich Juli 2027