Zunächst wurden 900 Personen aus der Innsbrucker Bevölkerung per Zufallsprinzip aus dem Melderegister ausgelost und eingeladen, am Bürger:innen-Rat teilzunehmen. Aus deren Rückmeldungen ergibt sich durch eine zweite Zufallsauswahl eine Gruppe von 20 Innsbrucker:innen, die gemeinsam den Bürger:innen-Rat bilden.
„Innsbruck startet erstmals in dieser Dimension einen Bürger:innen-Rat“, freut sich Bürgermeister Johannes Anzengruber darüber, diese Möglichkeit zur Mitgestaltung zu bieten. „Die Einladungen wurden am 11. Februar an 900 Innsbruckerinnen und Innsbrucker ausgeschickt und wir konnten bereits einen regen Rücklauf verzeichnen. Man merkt sichtlich, dass das Bedürfnis nach Mitsprache und das Interesse der Bevölkerung an einem solchen Format gegeben ist“, hebt der Bürgermeister hervor.
Weiterhin sind alle, die ein Schreiben erhalten haben und am Bürger:innenrat teilnehmen möchten, eingeladen, sich noch bis 2. März dafür anzumelden.
Alle können mitmachenDer Bürger:innen-Rat sieht vor, gemeinsam mit anderen konkrete Vorschläge und Maßnahmen für einen Aktionsplan zur Förderung der psychischen Gesundheit zu entwickeln. Im Fokus steht dabei die Frage, wie wir das soziale Miteinander der Menschen in unserer Stadt stärken und so das psychische Wohlbefinden verbessern können.
Auch unabhängig vom Bürger:innen-Rat, der am 10. und 11. April tagt, ist Mitsprache möglich. Für noch mehr Beteiligung können alle interessierten Bürger:innen ihre Ideen, wie den steigenden psychischen Belastungen in der Gesellschaft begegnet werden kann, teilen. Wer dabei sein möchte und selbst Ideen für den Aktionsplan zur Förderung der psychischen Gesundheit einbringen möchte, kann dies noch bis 29. März unter diesem Link tun:
www.innsbruck.gv.at/br-gesundheit
Zusammenwirken für psychische GesundheitErarbeitet wird der neue Gesundheitsaktionsplan in Kooperation des Amtes Gesundheit, Markt- und Veterinärwesen, des Amtes Organisation und Zukunftsfragen sowie den Innsbrucker Sozialen Diensten (ISD). Begleitet wird der Prozess darüber hinaus von einem Expert:innen-Rat. Vielfältige Perspektiven werden einbezogen – auch jene der Jugendlichen über den Innsbrucker Jugendbeirat. Gezielte Öffentlichkeitsarbeit soll die Aufmerksamkeit für das Thema erhöhen und einen breiten Diskurs über psychische Gesundheit anstoßen. Das Beteiligungsformat hat in jüngerer Vergangenheit in Österreich bereits mehrmals zur Klärung komplexer Fragestellungen beigetragen.
Alle weiteren Informationen zum Gesundheitsaktionsplan, zu Online-Beteiligung, Bürger:innen-Rat sowie Wissenswertes zu psychischer Gesundheit usw. finden Sie online unter
mitgestalten.innsbruck.gv.at